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Aktien Frankfurt Ausblick: Gewinnmitnahmen in ruhigem Feiertagshandel erwartet

Blick auf die Frankfurter City. Die Mainmetropole ist einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze.
Blick auf die Frankfurter City. Die Mainmetropole ist einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze. pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt steuert zum Auftakt in den Feiertagshandel an Christi Himmelfahrt auf moderate Verluste zu. Nachdem der Dax am Vortag im Schulterschluss mit der starken Wall Street seinen Erholungskurs fortgesetzt hatte und auf das höchste Niveau seit Ende April gesprungen war, dürften Anleger es ruhiger angehen lassen und Gewinne mitnehmen. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte am Donnerstag rund eine Stunde vor dem Handelsbeginn für den Dax ein Minus von 0,74 Prozent auf 11 141 Punkte.

Ausgehend von seinem Krisentief von Mitte März hat der deutsche Leitindex inzwischen um gut ein Drittel zugelegt. Der Handel dürfte an diesem Donnerstag in ruhigen Bahnen verlaufen, denn einige Marktteilnehmer dürften den Feiertag und den anschließenden Brückentag für ein verlängertes Wochenende nutzen.

In den USA war die Stimmung am Aktienmarkt am Vortag angesichts weiterer Lockerungen von Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie bereits gut. Zudem hatte die US-Notenbank Fed abermals bekräftigt, mit allen Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise anzugehen.

Besondere Aufmerksamkeit auf der Konjunkturagenda an diesem Donnerstag kommt den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe als Indikator der angespannten Situation auf dem US-Arbeitsmarkt zu. In den vergangenen Wochen waren die Erstanträge zwar im Trend gefallen, allerdings liegen sie immer noch deutlich im Millionenbereich.

Im Dax gehen alle Blicke in Richtung Lufthansa (Lufthansa Aktie) : Wie in der Nacht bekannt wurde, sind die Verhandlungen mit der Bundesregierung über ein milliardenschweres Rettungspaket für die der wegen der Corona-Krise schwer angeschlagenen Fluggesellschaft auf der Zielgeraden. Zu den Stabilisierungsmaßnahmen gehört auch eine Beteiligung des Bundes an der Airline, die zu größten Teilen über eine Kapitalerhöhung erfolgen soll.

Dass der Gewerbeimmobilien-Spezialiste Aroundtown wegen der Corona-Pandemie keine Dividende zahlen will und nun einen Aktienrückkauf plant, kam bei den Anlegern nicht gut an: Vor dem offiziellen Handelsbeginn verlor das Papier gut eineinhalb Prozent. "Dass die Dividende komplett gestrichen wird, ist eine negative Überraschung", sagte ein Händler am Morgen./tav/jha/

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Quelle: dpa-AFX