Ad hoc-Mitteilungen

Studie: Voller Ausbau schnellen Internets kostet 20 Milliarden

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch (Symbolbild).
Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch (Symbolbild). © pixabay.com © pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Alle Haushalte in Deutschland mit superschnellen Internetanschlüssen zu versorgen, erfordert einer Studie zufolge Milliardeninvestitionen. Damit alle Haushalte mit mindestens 50 Megabit pro Sekunden im Netz surfen können, müssten knapp 20 Milliarden Euro investiert werden. Das errechnete der TÜV Rheinland im Auftrag des Bundeswirtschaftsministe riums. Besonders die letzten fünf Prozent der Haushalte schlagen demnach mit überdurchschnittlich hohen Kosten zu Buche.

In den Koalitionsverhandlungen verständigte sich am Montag eine Arbeitsgruppe von SPD, CDU und CSU darauf, eine Milliarde Euro zusätzlich für den Breitbandausbau einzuplanen. Dazu käme die gleiche Summe, die die Länder beisteuern würden. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, bis 2018 eine flächendeckende Versorgung mit Internetanschlüssen von 50 Mbit/s zu erreichen. Auch Internetanbieter wie die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) planen Milliardeninvestition in ihre Netze./jbn/DP/kja

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX