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ROUNDUP: Johnson & Johnson zahlt Milliarden in Rechtsstreit um Hüftimplantate

Ein Labormitarbeiter bei der Arbeit (Symbolbild).
Ein Labormitarbeiter bei der Arbeit (Symbolbild). © Totojang / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © Totojang / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

WARSAW/NEW BRUNSWICK (dpa-AFX) - Im dem jahrelangen Streit um mangelhafte Hüftimplantate zahlt der US-Konzern Johnson & Johnson (Johnson & Johnson Aktie) in einem gerichtlichen Vergleich rund 2,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Entschädigung. Von der Einigung betroffen seien rund 8000 Patienten in den USA, deren Hüftimplantate bis zum 31. August dieses Jahres ausgetauscht wurden, teilte DePuy, eine Tochter des US-Konsumgüter- und Medizintechnikproduzenten Johnson & Johnson in der Nacht zum Mittwoch mit.

Die vor dem US-Bezirksgericht von Ohio erreichte Einigung gilt nach Aussage von Johnson & Johnson nicht für alle anhängigen Klagen. Der Streit um die Hüftimplantate beschäftigt dem US-Konzern bereits seit Jahren. Im August 2010 hatte die Tochter DePuy das ASR Hüftsystem vom Markt genommen und weltweit 93 000 Exemplare zurückgerufen. Etwa 12 Prozent der Implantate hatten im Zeitraum von nur fünf Jahren schon ihren Geist aufgegeben./ep/mmb/fbr

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Quelle: dpa-AFX