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ROUNDUP: Autos aus Bochumer Opel-Werk bis 2016 - 700 Jobs fallen weg

Neuwagen bei der Auslieferung (Symbolbild).
Neuwagen bei der Auslieferung (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

RÜSSELSHEIM/BOCHUM (dpa-AFX) - Opel baut bis mindestens 2016 weiter Autos im Werk Bochum. Auch danach bleibe dort mindestens eine vierstellige Zahl von Industriearbeitsplätzen erhalten, teilte die IG Metall am Donnerstag in Rüsselsheim mit. 700 Jobs fallen hingegen weg. Das Werk der General-Motors-Tochter soll in einen Komponenten- und Logistikstandort umgebaut werden. Zudem hätten sich Gewerkschaft und Unternehmen geeinigt, dass der Kündigungsschutz bestehenbleibe.

Im Gegenzug verzichten die Beschäftigten auf die Auszahlung der Tariferhöhungen bis 2015 so lange, bis die jeweils nächste Tariferhöhung in Kraft tritt, wie der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug mitteilte.

Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich Arbeitnehmer und Gewerkschaft am Donnerstag vorläufig auf einen Sparplan, der auch die Auslastung der Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern, Eisenach und Bochum regelt. "Über entscheidende Details des Zukunftsprogramms wird ab Montag weiter verhandelt. Erst wenn das ganze Paket vorliegt, können wir es unseren Mitgliedern zur Abstimmung stellen", sagte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, in Frankfurt.

Klar sei aber schon, dass der Standort Bochum auf Zweischicht umgestellt wird. "Für rund 700 Arbeitsplätze sieht der Vertrag daher ein freiwilliges Abfindungsprogramm vor", teilte die IG Metall mit. Eine Kündigung könne nur unter Zustimmung des Betriebsrats erfolgen./hqs/DP/enl

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Quelle: dpa-AFX