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ROUNDUP/Aktien Asien: Klare Richtung fehlt nach uneinheitlichen China-Daten

Asien auf einem Globus (Symbolbild).
Asien auf einem Globus (Symbolbild). pexels.com pexels.com

HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO (dpa-AFX) - Nach der überwiegend schwachen Vortagesentwicklung haben die asiatischen Börsen am Freitag keine klare Richtung gefunden. Die Anleger müssten uneinheitliche Konjunktursignale aus China verdauen, die zeigten, wie brüchig die dortige Wirtschaftserholung noch sei, sagte Marktstratege Stan Shamu vom Broker IG. Während der offizielle Indikator der Regierung für die Stimmung von Einkaufsmanagern im Verarbeitenden Gewerbe die Markterwartung enttäuschte, fiel der von der britischen Großbank HSBC ermittelte, endgültige Einkaufsmanagerindex überraschend gut aus.

Der länderübergreifende MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan enthält, verlor 0,19 Prozent auf 902,01 Punkte. Dagegen schloss der Nikkei 225 in Tokio dank guter Zahlen und eines schwächeren Yen, der die Exportindustrie begünstigte, 0,47 Prozent fester bei 11.191,34 Punkten. Das war der höchste Stand seit April 2010. Auf Wochenbasis verbuchte der japanische Leitindex ein Plus von knapp zweieinhalb Prozent. Die Aktien des exportstarken Autobauers Toyota gewannen drei Prozent. Für die Titel von Fuji Heavy Industries - unter anderem Hersteller der Automarke Subaru - ging es um gut vier Prozent hoch.

Einige Unternehmen legten erst nach Börsenschluss Zahlen vor. Die Panasonic-Titel gaben um ein Prozent nach, noch bevor der Elektronikkonzern seine Prognose eines gewaltigen Fehlbetrags für das laufende Geschäftsjahr bestätigt hatte. Bereits in den ersten neun Monaten hatte sich der Nettoverlust nahezu verdoppelt. Der angeschlagene Konkurrent Sharp, dessen Aktien knapp sechs Prozent höher schlossen, teilte nachbörslich mit, weiter tief in den roten Zahlen zu stecken. Die Aktionäre des Finanzkonzerns Mitsubishi (Mitsubishi Aktie) UFJ Holdings konnte sich indes über einen Gewinnsprung freuen - vor dessen Bekanntgabe hatten die Anteilsscheine indes über ein Prozent schwächer geschlossen.

In China fiel die Marktentwicklung uneinheitlich aus: Der CSI 300 Index, der die Titel der 300 größten Unternehmen vom chinesischen Festland mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen umfasst, stieg um 2,10 Prozent auf 2.743,32 Punkte, wogegen der Hang Seng Index in Hong Kong 0,03 Prozent schwächer bei 23.721,84 Punkten schloss. Der koreanische Kospi-Index fiel um 0,21 Prozent auf 1.957,79 Punkte. In Singapur legte der FTSE Straits Times Index um 0,26 Prozent auf 3.291,14 Punkte zu. Der Sensex in Mumbai büßte 0,57 Prozent auf 19.781,19 Punkte ein./gl/ag

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Quelle: dpa-AFX