Ad hoc-Mitteilungen

Pferdefleisch auch in deutschem Supermarkt

Zumindest an einen Händler in Nordrhein-Westfalen ist Lasagne geliefert worden, die Pferdefleisch enthalten haben soll. Auch weitere Produkte und Läden könnten betroffen sein.

Auch in Deutschland besteht der Verdacht, dass als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch in den Handel gekommen ist. Es handelt sich um verarbeitete Lasagne, die an mindestens einen Händler in Nordrhein-Westfalen geliefert wurde, sagte eine Sprecherin des Verbraucherschutzministeriums am Mittwoch in Berlin. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Produkte oder Händler betroffen seien. Die Lebensmittelkontrolleure in Nordrhein-Westfalen prüften derzeit, ob die Waren mittlerweile vom Markt genommen seien und ob sie tatsächlich Pferdefleisch enthielten. Deutschland werde am Abend an der Sondersitzung mit EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg in Brüssel zu dem Thema teilnehmen.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hatte eine schnelle und lückenlose Aufklärung der Affäre gefordert. Was draufsteht, muss drinsein, darauf müssen sich die Verbraucher verlassen können, sagte ihre Sprecherin. Wenn die Kunden systematisch getäuscht würden, dürfe dies nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Lebensmittelkontrolleure hatten zuerst in Irland festgestellt, dass Rindfleischprodukte auch Pferdefleisch enthielten. Betroffen waren etwa Hamburger. Inzwischen weitet sich der Skandal auf immer mehr Länder aus. Zu den betroffenen Firmen gehört die Supermarktkette Tesco (Tesco Aktie) oder Burger King. Eine besonders große Empörung gab es in Großbritannien, wo der Verzehr von Pferdefleisch weithin abgelehnt wird.

Nach dem Fund von Pferdefleisch bei zwei Verarbeitungsbetrieben in England und Wales haben die britischen Behörden die restlose Aufklärung des Fleischskandals versprochen. Die Lebensmittelaufsicht FSA werde ermitteln, bis es nichts mehr zu finden gibt, sagte der Leiter der Ermittlungen bei der Behörde, Andrew Rhodes, am Mittwoch dem Sender BBC.

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Quelle: Handelsblatt