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Ölpreise treten auf der Stelle

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag vor der Veröffentlichung von Konjunkturdaten aus den USA auf der Stelle getreten. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Auslieferung im Januar 108,24 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Vorabend. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI mit Auslieferung im Dezember stieg um sechs Cent auf 93,82 Dollar (Dollarkurs).

Am Ölmarkt hielten sich die Anleger vor der Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten zurück, sagten Händler. Am Nachmittag stehen Daten zur Stimmung in Industrieunternehmen auf dem Programm. Außerdem werden Zahlen zur Industrieproduktion im Oktober veröffentlicht.

Am Morgen hatten noch Aussagen der designierten US-Notenbankchefin Janet Yellen den Ölpreisen leichten Auftrieb verliehen. Yellen hatte am Vortag bei einer Anhörung vor dem US-Senat versichert, dass die lockere Geldpolitik der Fed vorerst weitergeführt wird. Ein erneuter Anstieg der Ölreserven in den USA konnte die Ölpreise hingegen nur zeitweise belasten.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legten dagegen zuletzt deutlich zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 104,67 US-Dollar. Das waren 1,15 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl

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Quelle: dpa-AFX