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Ölpreise steigen leicht - Fed-Chef sieht anhaltend lockere Geldpolitik

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch von einem schwächeren Dollar (Dollarkurs) profitiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Januar 107,09 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember stieg um 18 Cent auf 93,52 Dollar.

Der Dollar, der für den Ölhandel von großer Bedeutung ist, geriet in der Nacht zum Mittwoch unter Druck. Dies vergünstigte Rohöl für Investoren außerhalb des Dollarraums und stützt so die Nachfrage. Ausschlaggebend waren Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, der eine lang anhaltende lockere Geldpolitik signalisierte.

Mit Zinsanhebungen könnte die Fed demnach auch dann noch abwarten, wenn der von ihr gewählte Schwellenwert einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent unterschritten wird. Eine laxe Geldpolitik setzt die betroffene Währung infolge niedriger Zinsen und eines hohen Dollarangebots unter Druck./bgf/fbr

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Quelle: dpa-AFX