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Ölpreise sinken - Nachfragesorgen belasten

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken und haben damit einen Teil ihrer Gewinne der vergangenen Handelstage eingebüßt. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,66 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 49 Cent auf 71,58 Dollar. Zuvor waren die Ölpreise stärker unter Druck geraten, so dass die Notierungen am Vormittag zeitweise jeweils mehr als einen Dollar (Dollarkurs) abrutschten.

Der Rückgang der Ölpreise zum Wochenauftakt folgte einem starken Anstieg der Notierungen in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche. Marktbeobachter verwiesen auf wachsende Sorgen vor neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, nachdem die ansteckendere Delta-Variante des Virus für steigende Infektionszahlen sorgt. Vor diesem Hintergrund wird am Markt ein Rückgang der Nachfrage nach Treibstoffen befürchtet, was die Ölpreise belastet.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) verwies außerdem auf mehrere Beratungsunternehmen, die nur mit einem leichten Anstieg der chinesischen Ölimporte rechnen. Demnach dürften die Einfuhren in diesem Jahr bestenfalls um zwei Prozent steigen und damit so wenig wie seit 20 Jahren nicht. "Gründe hierfür sind das Vorgehen der Behörden gegen Betrugsfälle bei den Importquoten sowie die hohen Ölpreise", sagte Fritsch./jkr/jsl/zb

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Quelle: dpa-AFX