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Ölpreise legen zu - Unerwartet starker Anstieg der US-Reserven bremst

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Zuletzt gaben die Notierungen allerdings einen Teil der frühen Gewinne wieder ab, nachdem bekannt wurde, dass die Ölreserven in den USA unerwartet stark gestiegen waren. So kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent noch 83,48 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 18 Cent auf 80,63 Dollar (Dollarkurs).

Im europäischen Mittagshandel waren die Ölpreise noch jeweils um rund ein US-Dollar gestiegen und hatten sich in Richtung erneuter Mehrjahreshochs bewegt. Dann meldete aber die US-Regierung einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,1 Millionen Barrel auf 427,0 Millionen Barrel. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 1,1 Millionen Barrel erwartet. Steigende Ölreserven belasten in der Regel die Preise am Ölmarkt.

Zuvor hatte eine Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) für stärkeren Preisauftrieb am Ölmarkt gesorgt. Der Mangel an Erdgas in Europa und Asien hat nach Einschätzung der IEA-Experten auf den Markt für Rohöl übergegriffen und das knappe Angebot weiter verschärft. In den kommenden sechs Monaten könnte die Erdgas-Krise die weltweite Nachfrage nach Erdöl um etwa 500 000 Barrel (159 Liter) pro Tag erhöhen, wie aus dem Monatsbericht der IEA hervorgeht./jkr/he

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Quelle: dpa-AFX