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Im „Tank-Paradies“ steigen die Benzinpreise

Venezuela steckt tief in der Krise - Präsident Maduro greift nun zu unpopulären Maßnahmen. Erstmals seit rund 20 Jahren soll der Benzinpreis steigen. Beim letzten Versuch einer Anhebung kam es zu schweren Unruhen.

Im Ringen um zusätzliche Staatseinnahmen angesichts des Ölpreisverfalls hebt Venezuela erstmals seit rund 20 Jahren den Benzinpreis an und wertet die Währung ab. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro kündigte am Mittwoch in einer Fernsehansprache Verteuerungen bei Benzin von 1329 Prozent an. Die Veränderungen würden ab Freitag an den Tankstellen umgesetzt.

Der Wechselkurs der Landeswährung Bolivar wird demnach um 37 Prozent auf zehn Bolivar je Dollar (Dollarkurs) von bisher 6,3 Bolivar abgewertet. Zugleich kündigte Maduro Veränderungen beim Währungssystem an. Kritikern zufolge sind die Reformen nicht weitreichend genug. Sie fordern, das 13 Jahre alte Währungssystem von Maduros Vorgänger Hugo Chavez komplett abzuschaffen.

„Wir haben das billigste Benzin der Welt. In den USA kostet ein Liter mindestens 0,78 Dollar (...) und in Venezuela nur 0,01 Dollar-Cent“, verteidigte der sozialistische Präsident Nicolás Maduro in einer Ansprache die Maßnahme. Diese sei notwendig, um die tiefe Krise zu bekämpfen. Die Opposition, die im Dezember bei der Parlamentswahl eine Mehrheit in der Nationalversammlung erringen konnte, wirft ihm Misswirtschaft vor und strebt ein Referendum zu seiner Abwahl an.

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Quelle: Handelsblatt