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General Electric streicht in Mannheim und Bexbach insgesamt 760 Jobs

Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Strommasten auf einer Weide (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

MANNHEIM (dpa-AFX) - Trotz intensiver Verhandlungen von Betriebsrat und Gewerkschaft streicht der US-Mischkonzern General Electric (GE) in Mannheim etwa 600 und in Bexbach (Saarland) rund 160 Stellen. Das teilte die Betriebsratsvorsitzende Elisabeth Möller am Dienstag in Mannheim mit. In den Gesprächen mit GE sei es nicht gelungen, die "falsche Umstrukturierung" zu stoppen, sagte sie. Das Werk in Bexbach werde demnach geschlossen, in Mannheim verblieben noch 700 Stellen.

Mit dem Unternehmen seien ein Interessenausgleich und ein Sozialplan ausgehandelt worden, meinte Möller. "Die finanzielle Regelung ist gut bis sehr gut, aber sie ersetzt nicht den Arbeitsplatz", sagte sie.

Der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) zeigte sich enttäuscht von der Entscheidung des Konzerns. GE sei leider nicht auf die Vorschläge der Arbeitnehmer eingegangen. Das Unternehmen zahle nun für den Sozialplan einen ähnlich hohen Preis, wie er für den Erhalt des Standorts und für Investitionen nötig gewesen wäre, sagte Kurz. Die Stadtverwaltung hatte die Verhandlungen intensiv begleitet.

GE-Sprecher Bernd Eitel sagte, das Unternehmen sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Einigung gebe nun allen Beteiligten eine gewisse Sicherheit. Der Konzern stimmte unter anderem Auffanggesellschaften sowie Abfindungen zu./wo/DP/jha

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Quelle: dpa-AFX