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Fitch warnt Europas Politiker

Der Chef der Ratingagentur Fitch sieht für Europa kein Ende der Krise voraus, solange keine nachhaltige wirtschaftliche Erholung einsetzt. Besonders Spanien weist er dabei eine Schlüsselrolle zu.

Europa wird nach Ansicht der Ratingagentur Fitch die Schuldenkrise nicht überwinden, bis nicht eine auf Wirtschaftswachstum ausgerichtete Politik betrieben wird.

Die Krise wird nicht vorbei sein, bis wir eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung sehen. Dies ist entscheidend, um die Verschuldung der Staaten abzubauen und die Probleme der Banken mit ihren Anleihen zu verringern, sagte Ed Parker, geschäftsführender Direktor bei Fitch. Wenn es kein Wachstum gibt, wird der Widerstand gegen die Sparprogramme wahrscheinlich größer werden.

Der Internationale Währungsfonds rechnet 2013 mit einem zweiten Jahr des wirtschaftlichen Rückgangs in der Eurozone. Spanien werde noch stärker in die Rezession rutschen, da die Regierung Ausgaben kürze, um die Haushaltsziele zu erreichen. Die Lage Spanien werde ausschlaggebend für die Aussichten einer Erholung Europas sein, sagte Parker.

Die Regierung in Madrid hat das Ziel einer Begrenzung des Haushaltsdefizits auf 6,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben vermutlich nicht erreicht. Die spanische Wirtschaft war im vergangenen Quartal um 0,7 Prozent geschrumpft nach 0,3 Prozent im Quartal davor. Die Rekordarbeitslosigkeit, die schrumpfende Produktion und die Kosten für die Bankenrettung haben die 62 Milliarden Euro an Einsparmaßnahmen fast gänzlich zunichte gemacht, wie Volkswirte der Societe Generale SA und der Applied Economic Research Foundation in Madrid festgestellt haben.

Niemand hat nach meiner Ansicht die europäischen Wirtschaftsprobleme bisher gelöst, hatte Gary Cohn, Präsident der Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) Group Inc., am Mittwoch in Hong Kong gesagt. Niemand hat mir bislang erklärt, wie Wachstum in Griechenland, Spanien oder den anderen Ländern der Peripherie entstehen soll.

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Quelle: Handelsblatt