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Finanzmarkt-Turbulenzen zehren an Generali-Gewinn - Corona-Schäden ausgeglichen

Ein Analyst beim Betrachten von Charts (Symbolbild).
Ein Analyst beim Betrachten von Charts (Symbolbild). © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

TRIEST (dpa-AFX) - Die Coronavirus-Pandemie hat bei dem italienischen Versicherer Generali im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch ausgelöst. So zehrten die Finanzmarkt-Turbulenzen an den Kapitalanlagen in der Lebensversicherung, wie der Konzern am Donnerstag in Triest mitteilte. Im laufenden Geschäft konnte Generali den operativen Gewinn im ersten Halbjahr mit 2,7 Milliarden Euro praktisch stabil halten. Im Schaden- und Unfallgeschäft seien die Belastungen infolge der Corona-Krise durch einen Rückgang anderer Schadensfälle während des landesweiten Lockdowns mehr als aufgefangen worden.

Unter dem Strich sackte Generalis Gewinn allerdings um mehr als die Hälfte auf 774 Millionen Euro zusammen. Der Konzern erklärte dies mit Abschreibungen auf Kapitalanlagen und der teuren Beilegung eines langwierigen Streits um den Verkauf der schweizerischen Bank BSI. Zudem hatte Generali ein Jahr zuvor durch den Verkauf seines Belgien-Geschäfts und seiner deutschen Tochter Generali Leben einen Sondergewinn eingestrichen./stw/fba

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Quelle: dpa-AFX