Devisen: Eurokurs notiert nach US-Daten weiter unter 1,14 Dollar

Verschiedene Währungen.
Verschiedene Währungen. © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

Marktbeobachter begründeten die Kursentwicklung mit neuen Daten zur Industrieproduktion in den USA. Diese hatte im Dezember stärker als erwartet zugelegt und auch die Auslastung der Unternehmen war höher als erwartet. Nach zuletzt eher schwachen Stimmungsdaten aus der amerikanischen Wirtschaft hatten die Anleger die positive Entwicklung nicht erwartet. "Die Industrieproduktion sollte die Sorgen von Konjunkturskeptikern am Markt verringern", kommentierte Expertin Charlotte Heck-Parsch von der Landesbank BayernLB. Die besser als erwartet ausgefallenen Daten aus der US-Industrie gaben dem Dollar Auftrieb und setzten den Euro unter Druck.

Auch das britische Pfund zählte zu den Verlieren am Devisenmarkt. Am Montag will Premierministerin Theresa May im Parlament ihren "Plan B" für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vorstellen. Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen nennt die Situation für Investoren "frustrierend". Es lasse sich aktuell nicht absehen, was für einen "Plan B" May vorstellen möchte. Damit bleibe auch "vollkommen unklar", wie es auf dem Weg zum Brexit und damit für das Pfund weitergehen solle./la/he

Quelle: dpa-AFX