Devisen: Euro steigt leicht

Verschiedene Währungen.
Verschiedene Währungen. © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © alfexe / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

Am Freitag hatte der Dollar von besser als erwartet ausgefallenen Produktionsdaten in der amerikanischen Industrie profitiert, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet. Zum Wochenauftakt sprachen Marktbeobachter von einer leichten Gegenreaktion am Devisenmarkt.

Außerdem wurde der Dollar durch den teilweise Regierungsstillstand in den Vereinigten Staaten gebremst. "In den USA nehmen die Sorgen zu, dass der nun schon 31 Tage anhaltenden Government Shutdown die Wirtschaft belasten könnte", sagte Expertin Esther Reichelt von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Dennoch zeige die amerikanische Währung bisher noch keine Anzeichen von Schwäche.

Am Devisenmarkt bleibt die politische Entwicklung in Großbritannien ein bestimmendes Thema. Die Anleger hielten sich vor der Bekanntgebe neuer Erklärungen der Regierung in London zu einem Austrittsabkommen aus der Europäischen Union zurück, hieß es von Marktbeobachtern. Im Tagesverlauf werden außerdem keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht, die für neue Impulse sorgen könnten./jkr/fba

Quelle: dpa-AFX