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Devisen: Euro dreht nach S&P-Warnung ins Minus

Banknoten verschiedener Währungen (Symbolbild).
Banknoten verschiedener Währungen (Symbolbild). pexels.com pexels.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Mittwoch wieder etwas unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg gegen Mittag bis auf 1,3520 Dollar, fiel bis bis zuletzt jedoch auf ein Tagestief bei 1,3433 Dollar (Dollarkurs) zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3480 (Dienstag: 1,3438) Dollar festgesetzt.

Eine Warnung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) drückte den Eurokurs am Nachmittag ins Minus. Moritz Kraemer, S&P-Chefanalyst für Europa, hatte gesagt, die Krisenländer der Eurozone hätten trotz der jüngsten Entspannung an den Finanzmärkten "große Herausforderungen" vor sich. Die Gemeinschaftswährung fiel nach den Äußerungen um fast einen halben Cent.

Unterstützung hatte der Euro zuvor durch besser als erwartet ausgefallene Daten zur Industrieproduktion im Währungsraum erfahren. Zudem sorgte ein Bericht der "Bild"-Zeitung zwischenzeitlich für Bewegung. "Unter den Euro-Staaten und in der EZB herrscht (...) die Sorge, dass eine weitere Aufwertung des Euro die Exportfähigkeit der südeuropäischen Euro-Staaten neu gefährdet", berichtete die Zeitung ohne Quellen zu nennen auf ihrer Internetseite.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86600 (0,86150) britische Pfund, 125,95 (126,60) japanische Yen und 1,2365 (1,2328) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold (Goldkurs) wurde am Nachmittag in London mit 1.645,00 (1.647,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.670,00 (38.700,00) Euro./hbr/bgf/he

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Quelle: dpa-AFX