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Deutsche Anleihen drehen ins Minus

Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben anfängliche Gewinne am Mittwoch abgegeben. Bei einer Auktion neuer Schuldverschreibungen musste der Bund Investoren höhere Zinsen bieten.

Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,32 Prozent auf 142,11 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um sechs Stellen auf 1,68 Prozent.

Auch bei einer Versteigerung von Anleihen mit zweijähriger Laufzeit zogen die Renditen an. Deutschland musste mit 0,21 Prozent den höchsten Zins seit März bieten, um sich frisches Geld am Markt zu besorgen.

Auch Italien sah sich am Vormittag mit steigenden Finanzierungskosten konfrontiert. Wegen steigender politischer Risiken vor den Wahlen wird das Land von Anlegern zuletzt wieder skeptischer betrachtet.

Dennoch stehen die Zeichen am Sekundärmarkt, wo bereits ausgegebene Staatstitel gehandelt werden, für Italien weiter auf Entspannung. Der Risikoaufschlag zehnjähriger Anleihen gegenüber den deutschen Pendants fiel um zwölf Stellen auf 275 Basispunkte.

Insgesamt sei die Risikofreude an den Anleihemärkten zur Wochenmitte weiter gestiegen, sagten Händler. Im Nachmittagshandel stehen noch die Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen auf dem Kalender. Die National-Bank erwartet den Bund-Future in einer Spanne zwischen 142,0 bis 143,2 Punkten./hbr/jsl

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Quelle: dpa-AFX