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Bundesbank erwartet schnelle Konjunkturerholung

Blick auf die Frankfurter City. Die Mainmetropole ist einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze.
Blick auf die Frankfurter City. Die Mainmetropole ist einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze. pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesbank rechnet nach dem Konjunktureinbruch Ende 2012 mit einer schnellen Erholung der deutschen Wirtschaft. Bereits im ersten Quartal könne aus heutiger Sicht wieder ein Wirtschaftswachstum erzielt werden, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Auch für den weiteren Verlauf des Jahres zeichne sich eine allmähliche konjunkturelle Belebung ab. Eine konkrete Prognose für das Wachstum in den Monaten Januar bis März lieferte die Zentralbank aber nicht.

Für eine Konjunkturerholung spreche, dass es vor allem in der Industrie zu einer Gegenbewegung als "Reaktion auf die beträchtliche Produktionsanpassung Ende 2012 kommen sollte". Mit Blick auf das "außenwirtschaftliche Umfeld" sollte aber nicht mit einer "Initialzündung für einen sehr kräftigen Nachfrageschub" gerechnet werden, hieß es weiter im Monatsbericht.

Im laufenden Jahr rechnet die Bundesbank wieder mit einem Defizit in den öffentlichen Haushalten. Das Defizit könnte wieder auf etwa 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anwachsen. Wegen der Wirtschaftsflaute Ende 2012 sollte sich der positive Einfluss der Konjunktur auf die Entwicklung der Staatsfinanzen im laufenden Jahr verringern, schreiben die Bundesbanker weiter.

Trotz der zu erwartenden Konjunkturerholung fordert die Bundesbank die Politik zum weiteren Sparen auf. "Insgesamt besteht deshalb weiterhin die Notwendigkeit, die Konsolidierung voranzubringen." Dabei wäre es mit Blick auf die Finanzierung der Sozialversicherungen wünschenswert, die versicherungsfremden Leistungen klarer herauszustellen, und diese dann "verlässlich durch den Bundeshaushalt zu finanzieren"./jkr/hbr

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Quelle: dpa-AFX