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Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich bei dünnen Handelsvolumina

Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild).
Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild). © Juanmonino / E+ / Getty Images © Juanmonino / E+ / Getty Images www.gettyimages.de

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Montag bei dünnen Handelsvolumina uneinheitlich geschlossen. Der Feiertag in den USA machte sich auch an den osteuropäischen Börsen bemerkbar und lähmte etwas das Handelsgeschehen, wie Börsianer sagten. In Budapest und Waschau legten die Aktienmärkte zu, in Prag gab die Börse nach und in Russland schloss sie kaum verändert.

In Budapest zog der Leitindex Bux um 1,35 Prozent auf 19.076,83 Zähler an. Das Handelsvolumen in Budapest lag bei dünnen 5,0 (Freitag: 10,10) Milliarden Forint. Nach oben getrieben wurde der Bux vor allem von den starken Kursgewinnen der OTP Bank . Die Papiere zogen um 2,46 Prozent auf 4.877 Forint an. Marktteilnehmer verwiesen auf einen Vorschlag der ungarischen Regierung, der Steuererleichterungen für Banken bringen würde, falls diese mehr Kredite an Klein- und Mittelunternehmen vergäben. Die Papiere des Branchenkollegen FHB Land Credit & Mortgage Bank schlossen hingegen unverändert bei 420 Forint. Die Ölaktie Magyar Olay es Gazipari (Mol) verbuchte ein Plus von 0,74 Prozent auf 17.585 Forint. Unter den Pharmatiteln gewannen Egis 2,49 Prozent auf 19.300 Forint hinzu.

In Warschau stieg der Leitindex Wig-20 um 0,34 Prozent auf 2.476,01 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index legte um 0,30 Prozent auf 46.508,27 Zähler zu. In Polen wurden Inflationsdaten bekanntgegeben. Im Januar sank die Inflation auf 1,7 Prozent von 2,4 Prozent im Dezember, wie die Analysten von KBC Securities schrieben. Experten waren im Schnitt von einem Preisanstieg in Höhe von 2,0 Prozent ausgegangen.

Auf Unternehmensebene rückte Budimex mit Zahlen zum vierten Quartal ins Blickfeld. Das Bauunternehmen habe auf allen Ergebnisebenen positiv überrascht, hieß es seitens der KBC-Experten. Die Budimex-Titel gingen dennoch mit einem kleinen Minus von 0,15 Prozent auf 65,90 Zloty aus dem Handel. Nach der jüngsten Talfahrt schlossen die Aktien von TPSA mit einem Aufschlag von 2,82 Prozent auf 7,30 Zloty. Die Analysten der ING hatten ihr Anlagevotum für das Telekomunternehmen von "Sell" auf "Hold" hochgenommen.

In Prag sank der Leitindex PX um 0,25 Prozent auf 1.001,15 Zähler. Das Handelsvolumen belief sich auf 0,41 (Freitag: 0,54) Milliarden tschechische Kronen. Die Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) schlossen mit einem Minus von 0,44 Prozent auf 616,20 Kronen. Als "Dummheit" bezeichnet der Analyst der Gesellschaft J&T, Michal Snobr, die Pläne für den Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerkes Temelin von CEZ. Der Wirtschafts-Tageszeitung "Hospodarske noviny" nannte er als Grund die Unsicherheit hinsichtlich der Bedingungen auf dem Energie-Markt. Diese Bedingungen würden weder in einem noch in zwei oder vielleicht auch in sechs Jahren klar sein.

Unter den Finanzwerten stiegen die Aktien von Komercni Banka um 1,59 Prozent auf 4.084,00 Kronen. Die Telekomaktie Telefonica (Telefonica Aktie) C.R. rückte um 0,13 Prozent auf 308,40 Kronen vor.

Der russische RTS-Interfax-Index stieg um 0,09 Prozent auf 1.578,65 Punkte./APA/ste/ck/stb

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Quelle: dpa-AFX