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Aktien Osteuropa Schluss: Prag/Budapest leichter - Warschau/Moskau fester

Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild).
Osteuropa auf einem Globus (Symbolbild). © Juanmonino / E+ / Getty Images © Juanmonino / E+ / Getty Images www.gettyimages.de

BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Ohne klare Richtung sind die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte ins Wochenende gegangen.

In Budapest sank der Leitindex Bux nach einem ruhigen Handel ohne besondere Nachrichten um 0,05 Prozent auf 19.358,16 Zähler. Die Pharmaaktien von Egis fielen um 1,37 Prozent, jene von Richter Gedeon um 0,98 Prozent. Kursgewinner waren MagyarTelekom mit einem Plus von 1,71 Prozent und die Bankentitel von OTP mit plus 0,04 Prozent. MOL büßten 0,02 Prozent ein.

In Prag fiel der Leitindex PX trotz positiver US-Konjunkturdaten um 0,45 Prozent auf 1.016,81 Punkte. Verhalten reagierten die Anleger auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus Tschechien mit einer um 0,7 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent gestiegenen Arbeitslosenquote. Belastet wurde der PX vor allem von Finanzwerten. So ging es für die Aktien von Erste Group um 1,66 Prozent auf 632,30 Euro und Komercni Banka verbilligten sich um 0,73 Prozent auf 3.790,00 Kronen. Stärkster Wert im Leitindex waren Titel des Immobilienentwicklers Orco, die um 1,22 Prozent auf 70,75 Kronen stiegen. Ebenfalls gesucht waren die Versorgeraktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ)CEZ mit plus 0,28 Prozent und oder jene des Zigarettenherstellers Philip Morris mit plus 0,61 Prozent.

Der Warschauer Leitindex Wig-20 gewann 0,26 Prozent auf 2.499,19 Punkte. Der breiter gefasste Wig stieg um 0,23 Prozent auf 46.945,58 Zähler. Für eine positive Grundstimmung sorgten Marktteilnehmer zufolge die positiv aufgenommenen Konjunkturdaten aus den USA, wo der Arbeitsmarktbericht sowie das Verbrauchervertrauen solide ausgefallen waren. Die Nachrichtenlage in Polen blieb hingegen äußerst ruhig. Stärkster Wert im WIG-20 waren die Aktien des Öl- und Gaskonzerns PGNiG, die um 1,64 Prozent auf 5,59 Zloty zulegten.

Um 1,51 Prozent fester bei 154,50 Zloty gingen die Banktitel von Bank Pekao aus dem Handel. Die Papiere hatten in den vergangenen zwei Tagen kräftig eingebüßt, nachdem der Mailänder Mutterkonzern UniCredit am Dienstagabend mit der Ankündigung über den Verkauf von bis zu 9,1 Prozent der Aktien ihrer polnischen Tochter überrascht hatte. Die übrigen Finanzwerte verbuchten hingegen Verluste. So sanken PKO Bank um 0,38 Prozent auf 34,50 Zloty und Bank Handlowy fielen um 0,73 Prozent auf 95,00 Zloty. BRE gaben 0,15 Prozent auf 323,00 Zloty nach.

Der russische RTS-Interfax-Index stieg um 0,38 Prozent auf 1.628,31 Punkte./teo/APA/edh/jha/

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Quelle: dpa-AFX