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Wall-Street-Banker kassieren höhere Boni

Ein Candlestick-Chart (Symbolbild).
Ein Candlestick-Chart (Symbolbild). © nevarpp / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nevarpp / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX) - Trotz der weiterhin köchelnden Schuldenkrise und einer strengeren Bankenregulierung verdienen die Finanzjongleure in New York City blendend: Für das vergangene Jahr dürfte ein Wall-Street-Banker im Schnitt einen Cash-Bonus von 121.900 Dollar (Dollarkurs) erhalten haben, erklärte New Yorks oberster Finanzbeamter Thomas DiNapoli am Dienstag. Das seien 9 Prozent mehr als 2011.

Im Jahr 2011 waren die Zahlungen noch zurückgegangen. "Gewinne und Boni haben sich 2012 erholt", sagte DiNapoli. Den Beschäftigten in der New Yorker Finanzindustrie kam dabei ironischerweise auch zugute, dass die Banken in der Metropole im vergangenen Jahr Mitarbeiter abgebaut haben. So verteilte sich der Bonustopf auf weniger Köpfe.

Wieviel Geld die Wall-Street-Banker insgesamt verdient haben, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Die bar ausgezahlten Boni sind nur ein Teil des Einkommens. Hinzu kommen Aktien sowie das Grundgehalt. Im Jahr 2011, wofür Daten vorliegen, summierte sich das Gesamtgehalt auf 362.900 Dollar. Das sei fünf Mal soviel wie das Durchschnittseinkommen in der Stadt, merkte DiNapoli an.

Bei seinen Zahlen beruft sich der Behördenchef auf vorliegende Steuerdaten. Seine Beobachtungen decken sich dabei mit einer bereits im November herausgebrachten Gehaltsstudie der Unternehmensberatung Johnson Associates./das/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX