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Verdi erhöht mit Warnstreiks im Südwesten Druck auf Arbeitgeber

Ein Warnstreik von Verdi.
Ein Warnstreik von Verdi. © Andy Nowack / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © Andy Nowack / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

STUTTGART (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder hat die Gewerkschaft Verdi erstmals auch in Baden-Württemberg mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber gemacht. Mehrere hundert Beschäftigte legten unter anderem an den Universitäten in Mannheim, Ulm und Heidelberg zeitweise die Arbeit nieder, wie Verdi-Sprecher Andreas Henke sagte. Warnstreiks habe es auch in Zentren für Psychiatrie in Nordbaden sowie in den Autobahnmeistereien Mannheim und Walldorf gegeben.

"Insgesamt rechnen wir für Dienstag mit einer Beteiligung von mindestens 1000 Beschäftigten an den Protestaktionen", sagte Henke. Zugleich kündigte er für Anfang der kommenden Woche eine Ausweitung der Warnstreiks in Baden-Württemberg an. Die Gewerkschaft fordert ein Plus von insgesamt sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat das als zu hoch zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. und 17. Februar in Potsdam geplant./bur/DP/zb

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Quelle: dpa-AFX