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STICHWORT: Teure schwarz-rote Wünsche auf der 'F-Liste'

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Die Wunschliste von Union und SPD in den Koalitionsverhandlungen summiert sich mittlerweile auf etwa bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr. Bis Mitte nächster Woche soll sie massiv zusammengestrichen werden, die Spielräume sind knapp. Eine Auswahl von der "F-Liste" der Projekte mit Finanzierungsvorbehalt:

- Die von der CDU geforderte bessere Mütterrente für Frauen, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, würde mit 6,5 Milliarden Euro zu Buche schlagen. - Die SPD-Pläne für eine abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren kostet rund 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro. - Eine von beiden Seiten geforderte Verbesserung bei den Erwerbsminderungsrenten schlägt je nach Ausgestaltung mit knapp 3 bis gut 7 Milliarden Euro zu Buche. - Eine Mindestrente könnte langfristig 3,6 Milliarden Euro kosten. - Eine Pflegereform könnte 4 bis 5 Milliarden Euro bedeuten. - Eine Erhöhung des Kindergeldes um 35 Euro im Monat bei gleichzeitiger Anhebung des Kinderfreibetrages auf 8354 Euro würde den Staat 7,6 Milliarden Euro kosten. - Würden die Bildungsausgaben auf den OECD-Durchschnitt von 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung angehoben, ergäbe sich 2018 ein Betrag von gut 18 Milliarden Euro. - Die 16 Länder haben außerdem Zusatz-Verkehrsinvestitionen von jährlich etwa 2,7 Milliarden Euro für einen Sanierungsfonds vorgeschlagen. - Breitbandausbau für schnelles Internet: mehrere hundert Millionen. - Steuerliche Forschungsförderung: 0,5 Milliarden Euro pro Jahr. - Förderung Existenzgründungen: 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. - Degressive Abschreibung: 3,5 Milliarden Euro pro Jahr. - Wiedereinführung Heizkostenpauschale beim Wohngeld für Geringverdiener: 250 Millionen Euro pro Jahr./sl/tb/DP/jsl

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Quelle: dpa-AFX