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Schäuble kündigt Schritte Richtung Mütterrente an

Wolfgang Schäuble (CDU).
Wolfgang Schäuble (CDU). Foto: Kuebi = Armin Kübelbeck (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fil. Foto: Kuebi = Armin Kübelbeck (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wolfgang_Schaeuble_05.jpg), „Wolfgang Schaeuble 05“, Zuschnitt von ARIVA.DE, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht doch von einer stufenweisen Aufstockung sogenannter Mütterrenten aus. "Wir werden noch in diesem Jahr Schritte in diese Richtung gehen", sagte Schäuble der "Stuttgarter Zeitung" (Samstag). "Unbestritten ist, dass Handlungsbedarf besteht." Schäuble wies jedoch erneut darauf hin, dass der finanzielle Spielraum eng sei. Deshalb sei die Angleichung nicht auf einmal zu schaffen. Für bessere Mütterrenten macht sich in der Koalition vor allem die CSU stark.

Schäuble hatte mit Verweis auf die Haushaltslage schon zuvor Bedenken gegen eine rasche Besserstellung älterer Mütter geäußert. Bislang bekommen Mütter für vor 1992 geborene Kinder nur einen Rentenpunkt in der gesetzlichen Rentenversicherung gutgeschrieben, für danach geborene Kinder hingegen drei Punkte. Ein Rentenpunkt entspricht im Westen etwa 28 Euro im Monat, im Osten sind es knapp 25 Euro. Würde man allen älteren Müttern in einem ersten Schritt nur einen halben Rentenpunkt mehr geben, würde das etwa 3,3 Milliarden Euro im Jahr kosten.

Derzeit befasst sich eine Unionsarbeitsgruppe mit dem Thema. Die Vorsitzende Gerda Hasselfeldt (CSU) hatte vor mehreren Tagen noch konstatiert: "Wir sind noch nicht so weit, dass wir schon eine Finanzierungsmöglichkeit haben."/vs/DP/he

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Quelle: dpa-AFX