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ROUNDUP: Deutschland und USA für rasche Gespräche über Freihandelszone

Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland und die USA wollen rasch Verhandlungen über eine transatlantische Freihandelszone aufnehmen. Dies machten Außenminister Guido Westerwelle und sein amerikanischer Amtskollege John Kerry am Dienstag bei einem Treffen in Berlin deutlich. Westerwelle sagte, schon im Sommer sollten substanzielle Verhandlungen aufgenommen werden. Beide gaben der Hoffnung Ausdruck, dadurch Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks schaffen zu können, ohne neue Schulden machen zu müssen. "Wir sehen hier ein Fenster der Gelegenheit", sagte der deutsche Außenminister.

Westerwelle wertete den Besuch Kerrys unmittelbar nach seinem Amtsantritt als klares Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft. "Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der wichtigste Verbündete, der wichtigste Partner Deutschlands außerhalb Europas", sagte er. Kerry, der in den 50er Jahren mit seinen Eltern in Berlin lebte, sagte auf Deutsch: "Es ist wunderbar, wieder hier in Berlin zu sein." Deutschland sei ohne Zweifel einer der stärksten und effektivsten Verbündeten in der Welt.

Kerry trifft sich am Nachmittag mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Thema ist dabei der Bürgerkrieg in Syrien. Der amerikanische Außenminister wollte aber vor dem Gespräch keine inhaltlichen Stellung nehmen. Westerwelle sagte, es gehe nun darum, die Sanktionen so anzupassen, dass die oppositionelle nationale Koalition unterstützt, ein Flächenbrand in der Region aber vermieden werden könne./mfi/DP/edh

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Quelle: dpa-AFX