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Reifenhersteller Michelin setzt auf Schwellenländer - Zukäufe in China im Visier

Die Logos von Continental und andere Reifenherstellern auf einem Schild.
Die Logos von Continental und andere Reifenherstellern auf einem Schild. © Kerrick/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images © Kerrick/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images

LONDON (dpa-AFX) - Der Reifenhersteller Michelin (Michelin Aktie) verspricht sich in den kommenden Jahren Wachstum vor allem aus den Schwellenländern. "Rund 80 bis 85 Prozent des Zuwachses wird aus Asien und Südamerika kommen", sagte Michelin-Chef Jean-Dominique Senard der "Financial Times" (Mittwochausgabe). Der französische Continental-Rivale will bis 2020 den Umsatz jährlich um 4 bis 5 Prozent steigern. Wachsen will Michelin auch über Zukäufe.

"Wir haben ein Niveau bei der Verschuldung erreicht, das niedrigste in unserer Firmengeschichte, welches Michelin erlaubt, sich opportunistisch zu bewegen", sagte Senard. Dabei blickt der Manager insbesondere nach China. "In China gibt es immer noch eine enorm hohe Anzahl von Wettbewerbern. Dort wird sich etwas bewegen und wir werden nicht nur beobachten", sagte der Michelin-Chef. Michelin sei sehr präsent und könne handeln, wenn nötig.

Die Absatzkrise vieler Autobauer in Europa bekommt auch Michelin deutlich zu spüren. Für das laufende Jahr erwartet der Continental-Konkurrent für den europäischen Markt kein Wachstum mehr. Lediglich ein "stabiles" Verkaufsvolumen und einen "stabilen" operativen Gewinn prognostizierte der größte Reifenhersteller Europas am Dienstag für das neue Geschäftsjahr. Bereits 2012 hatte das schwache Geschäft in Europa das Umsatzwachstum gebremst. Dank der starken Nachfrage außerhalb Europas legte der Umsatz zwar um 3,6 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro zu. Ein großer Teil des Anstiegs geht jedoch auf positive Wechselkurseffekte und höhere Preise zurück./mne/ep/stb

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Quelle: dpa-AFX