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Reckitt Benckiser setzt weiter auf Schwellenländer - Aktie auf Rekordhoch

Mann beim Händewaschen (Symbolbild).
Mann beim Händewaschen (Symbolbild). © Gentle07 / Pixabay © Gentle07 / Pixabay

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Wasch- und Putzmittelhersteller Reckitt Benckiser will das Wachstum unter anderem durch Übernahmen und den Ausbau des Geschäfts in den Schwellenländern leicht forcieren. Der Henkel-Konkurrent will zudem die Investitionen in die eigenen Marken erhöhen. Der Umsatz auf vergleichbarer Basis soll im laufenden Jahr um fünf bis sechs Prozent steigen, wie der Konzern am Mittwoch in London mitteilte. 2012 erlösten die Briten 9,6 Milliarden Pfund (11,2 Mrd Euro) - und damit ein Prozent mehr als im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis - also bereinigt um Effekte aus Übernahmen, Wechselkurschwankungen und der Aufgabe des Geschäfts mit Handelsmarken - habe das Plus fünf Prozent betragen. Der Gewinn legte um acht Prozent auf 1,83 Milliarden Pfund zu.

Wachstumsträger und Gewinnstütze war vor allem das Geschäft in Asien und Lateinamerika. Dort wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 2,33 Milliarden Pfund. Die Region steuerte damit 27 Prozent zu den Kernerlösen bei. Wegen des hohen Wachstums in den dortigen Ländern rechnet der Hersteller von Marken wie Calgon, Sagrotan, Cillit Bang, Dobendan-Halstabletten oder Durex-Kondomen jetzt damit, dass bereits 2015 die Hälfte des Konzernumsatzes von dort kommt. Bisher hatten sich die Briten dieses Ziel für 2016 gesetzt. Gestützt auf den höheren Gewinn steigt die Dividende um sieben Prozent auf 1,34 Pfund je Aktie.

Am Markt kamen die Zahlen, die Prognose und die Dividende gut an. Die Aktie legte weiter zu und baute damit die Gewinne der vergangenen Monate aus. Am Dienstag legte sie in den ersten Handelsminuten knapp zwei Prozent auf 4.437 Pence zu und erreichte damit ein neues Rekordhoch. Die Reckitt-Benckiser-Papiere stiegen seit Anfang 2012 um mehr als 30 Prozent und schnitten damit deutlich besser ab als die Aktien des britischen Konkurrenten Unilever. Noch besser lief allerdings für das Henkel-Papier, das im gleichen Zeitraum mehr als 40 Prozent zulegen konnte./zb/fn/stb

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Quelle: dpa-AFX