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Procter & Gamble wird erneut optimistischer - Aktionäre enttäuscht

Ariel ist eine Marke von Procter & Gamble.
Ariel ist eine Marke von Procter & Gamble. © monticelllo / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images © monticelllo / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

CINCINNATI (dpa-AFX) - Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wächst weiter robust und hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 erneut leicht erhöht. Das um Sondereffekte bereinigte Kernergebnis je Aktie soll im Geschäftsjahr (bis Ende Juni) um 8 bis 11 Prozent wachsen, teilte der Hersteller von bekannten Marken wie Braun, Pampers oder Ariel am Donnerstag in Cincinnati mit. Zuvor hatte Procter & Gamble ein Plus von 5 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt. Analysten erwarten bislang ein Plus von 10 Prozent.

Auch beim Umsatzwachstum aus eigener Kraft hob der Konzern das untere Ende der Spanne leicht an und erwartet ein Plus von 4 bis 5 Prozent (bisher 3 bis 5 Prozent). Auch hier erwarten Analysten bislang einen Wert am oberen Ende der Spanne.

Die Anleger hatten sich allerdings noch mehr von dem Konzern erwartet. Vorbörslich fällt die Aktie in New York um 2,7 Prozent.

Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um knapp 5 Prozent auf 18,2 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Organisch, sprich bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe, betrug das Plus ebenfalls 5 Prozent. Damit schwächte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorquartal, als noch ein Wachstum von 7 Prozent erzielt wurde, leicht ab. Das Plus lag auch etwas unterhalb der Analystenerwartungen, die im Schnitt mit einem organischen Plus von 5,6 Prozent gerechnet hatten. Anleger zeigten sich daher zunächst enttäuscht, die Aktie verlor vorbörslich.

Der Kerngewinn je Aktie wuchs um 14 Prozent auf 1,42 Dollar und lag über den Erwartungen des Marktes. Netto verdiente der Konkurrent von Henkel und Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) mit 3,7 Milliarden Dollar 16 Prozent mehr. Dabei profitierte Procter & Gamble von niedrigeren Restrukturierungskosten im Vergleich zum Vorjahr sowie einer steigenden Produktivität und höheren Preisen. Dazu kamen niedrigere Kosten für Rohstoffe. Gut lief insbesondere das Geschäft mit der Schönheitspflege, das organisch um 8 Prozent wuchs./nas/fba

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Quelle: dpa-AFX