Palladium: Läuft langsam heiß

Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Die Auflösung einer klassischen Flaggenkonsolidierung Ende September bzw. das neue Allzeithoch im November waren die Schlüsselargumente für unsere letzten beiden konstruktiven Einschätzungen des Palladiumpreises, wie Jörg Scherer, technischer Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt im „Daily Trading“ schreibt.

Für ein besonderes Bonbon habe seinerzeit der Faktor „Saisonalität“ gesorgt, denn von Anfang Oktober bis Mitte März habe das Weißmetall in diesem Jahrtausend im Durchschnitt um gut 14 Prozent zugelegt. In diesem Jahr habe die etwas andere Jahresend- bzw. Jahresanfangsrally den durchschnittlichen Kurszuwachs deutlich in den Schatten gestellt. Diese Tatsache sowie die nun auslaufende saisonale Unterstützung seien Grund genug, den Chartverlauf von Palladium erneut auf den Prüfstand zu stellen, heißt es weiter.

„Im Verlauf der dynamischen Rally der letzten Monate wurde das Rekordhoch bis auf 1.555 US-Dollar ausgebaut. Damit notiert das Weißmetall aktuell sogar oberhalb der Parallelen zum Aufwärtstrend seit Anfang 2016 (aktuell bei 1.476 US-Dollar). Auf der Indikatorenseite schlägt sich diese Entwicklung in einem tief im überkauften Terrain notierenden RSI sowie einem historisch hohen MACD-Wert nieder. Deshalb sollten Anleger den Stopp für bestehende Longpositionen auf das Niveau der o. g. Trendparallele (1.476 US-Dollar) nachziehen“, so Scherer.

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