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Ölpreise zum Wochenstart uneinheitlich

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag keine klare Richtung gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete gegen Mittag 117,82 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März fiel hingegen um 24 Cent auf 95,62 Dollar (Dollarkurs).

Der Brent-Ölpreis hatte sich nach einem Rückschlag am vergangenen Freitag schnell erholt und hielt sich zu Beginn der Woche stabil. Am Beispiel des Brent-Preises habe sich erneut gezeigt, dass Preisrückgänge nach wie vor als Kaufgelegenheit gesehen werden, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Als Stütze für den Ölpreis nannten die Commerzbank-Experten die Meldung, dass die Ölexporte aus dem Irak im Dezember um zehn Prozent gekürzt wurden.

Den leichten Rückgang beim Preis für US-Rohöl erklärten Experten weiterhin mit enttäuschenden Daten zur US-Industrieproduktion vom vergangenen Freitag. Im Januar war die Produktion in der größten Volkswirtschaft der Welt überraschend gesunken. Im weiteren Handelsverlauf werden kaum Impulse für den Handel am Ölmarkt erwartet. In den USA bleiben die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt erneut zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 114,23 Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/hbr

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Quelle: dpa-AFX