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Ölpreise steigen - Aussicht auf weiter fallende US-Reserven liefert Rückenwind

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag ein Stück weit von den Vortagesverlusten erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 59,81 Dollar (Dollarkurs). Das waren 82 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 71 Cent auf 51,22 Dollar.

Am Ölmarkt rückt die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus. Die Aussicht auf einen weiteren Rückgang der Lagerbestände habe den Ölpreise Auftrieb verliehen, hieß es von Marktbeobachtern. Am Markt wird damit gerechnet, dass die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge gefallen sind. Es wäre dann der sechste Rückgang im Verlauf von sieben Wochen. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Mittwoch erwartet.

Am Montag hatten noch schwache Konjunkturdaten aus China die Ölpreise belastet. Die Hoffnung, dass die chinesische Regierung mit einer lockeren Haushalts- und Geldpolitik gegensteuern könnte, verbesserte jedoch die Stimmung am Ölmarkt. China ist mit den USA der größte Ölverbraucher der Welt und gilt als Gradmesser für den Zustand der Weltwirtschaft./jkr/bgf/mis

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Quelle: dpa-AFX


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