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Ölpreise legen zu - Brent-Preis erreicht 5-Monatshoch

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag vor geldpolitischen Entscheidungen in der Eurozone und in Großbritannien weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete im Mittagshandel 117,69 US-Dollar. Das waren 96 Cent mehr als zur Wochenmitte. In der Spitze erreichte der Brent-Preis bei 117,72 Dollar (Dollarkurs) den höchsten Stand seit etwa fünf Monaten. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg leicht um 38 Cent auf 97,00 Dollar.

Am Nachmittag rücken die Notenbanken in den Fokus. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England werden ihre neuen Entscheidungen bekannt geben. Sollte sich EZB-Präsident Mario Draghi auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung optimistisch zur weiteren konjunkturellen Entwicklung äußern, könnten die Ölpreise weiteren Auftrieb bekommen, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 113,10 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

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Quelle: dpa-AFX