Ölpreise geben nach - IWF-Prognosen belasten weiter

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern machten Anleger am Morgen einen Bogen um vergleichsweise riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt. Nach einer pessimistischen Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft durch den Internationalen Währungsfonds waren am Morgen eher sichere Anlagehäfen gefragt, wie der japanische Yen oder US-amerikanische Staatsanleihen.

Am Vortag hatte der IWF seine Wachstumsprognose angesichts ungelöster Handelskonflikte und eines drohenden Brexit-Schocks erneut zusammengestrichen. Für 2019 wird nur noch ein Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung um 3,5 Prozent erwartet. Zuvor hatte die Erwartung noch bei 3,7 Prozent gelegen. Mit einem Abflauen der Weltwirtschaft dürfte auch die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt sinken./jkr/fba

Quelle: dpa-AFX