Ölpreise geben nach - IWF-Prognosen belasten weiter

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,02 US-Dollar. Das waren 72 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 51 Cent auf 53,29 Dollar (Dollarkurs).

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern machten Anleger am Morgen einen Bogen um vergleichsweise riskante Anlagen, zu denen auch Rohöl zählt. Nach einer pessimistischen Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft durch den Internationalen Währungsfonds waren am Morgen eher sichere Anlagehäfen gefragt, wie der japanische Yen oder US-amerikanische Staatsanleihen.

Am Vortag hatte der IWF seine Wachstumsprognose angesichts ungelöster Handelskonflikte und eines drohenden Brexit-Schocks erneut zusammengestrichen. Für 2019 wird nur noch ein Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung um 3,5 Prozent erwartet. Zuvor hatte die Erwartung noch bei 3,7 Prozent gelegen. Mit einem Abflauen der Weltwirtschaft dürfte auch die Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt sinken./jkr/fba

Quelle: dpa-AFX