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Ölpreise drehen ins Minus - stärkerer Dollar belastet

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihre Gewinne aus dem frühen Handel nach guten Konjunkturdaten aus China nicht halten können. Am Vormittag rutschten die Preise in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 108,55 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 17 Cent auf 96,22 Dollar (Dollarkurs).

Im Vormittagshandel habe ein Kursanstieg des US-Dollars zu einem Stimmungsumschwung am Ölmarkt geführt und für etwas Verkaufsdruck gesorgt, sagten Experten. Die amerikanische Währung hatte wie bereits am Vortag an Wert zugelegt. Ein stärkere Dollar verteuert Rohöl in Ländern außerhalb des Dollarraums und bremst so die Nachfrage.

Am Morgen hatte noch die beste Stimmung in den Führungsetagen chinesischer Industrieunternehmen seit 18 Monaten für etwas Kauflaune am Ölmarkt gesorgt. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt kletterte der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Oktober auf 51,4 Punkte, nachdem Volkswirte nur einen Zuwachs auf 51,2 Punkte erwartet hatten. Der Indikator gibt damit Hinweise auf ein stärkeres Wachstum und auf eine stärkere Nachfrage nach Rohöl./jkr/jsl

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Quelle: dpa-AFX