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Michael Page will in Deutschland kräftig wachsen

Die britische Personalberatung Michael Page, die weltweit einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erzielt, will in den kommenden Jahren besonders stark in Deutschland wachsen.

"Deutschland ist in Europa immer noch der unreifste Recruitingmarkt", sagte Page-Chef Steve Ingham der WirtschaftsWoche. Vor allem im mittleren Management seien Personalvermittler in Deutschland kaum üblich. Das will das Unternehmen, das weltweit knapp 5100 Mitarbeiter hat, ändern. "2012 haben wir hier beim Umsatz um zehn Prozent auf knapp 100 Millionen Euro zugelegt. Ich habe mir fest vorgenommen, bis zum Ende meiner Karriere 1000 Mitarbeiter in Deutschland an Bord zu haben", sagte der 50-jährige der Zeitschrift. Derzeit hat Page in Deutschland rund 250 Beschäftigte.

Stark Rückgänge spürt die Personalberatung derzeit im Geschäft mit Finanzdienstleistern. "Die Finanzkrise und die Skandale der letzten Zeit haben das Image der Banken ramponiert. Wer hat schon Lust, dort Karriere zu machen, wenn gerade Polizisten die größte Bank Deutschlands stürmen oder es wie in England Berufsverbote hagelt? Selbstverständlich wirkt sich das auch auf unser Geschäft aus", räumt Ingham ein. "Bisher haben wir etwa 20 Prozent unseres Umsatzes weltweit mit Finanzdienstleistern gemacht. Aktuell sind es nur noch acht Prozent."

Als starke Konkurrenz seines Geschäftes sieht Ingham vor allem die sozialen Netzwerke. "Tatsächlich sind Netzwerke wie LinkedIn fast zu reinen Recruitingplattformen verkommen. Sie dienen nicht mehr wirklich dem sozialen Netzwerken", so Ingham. "Für auf dem Jobmarkt wirklich gefragte Leute ist LinkedIn ein Albtraum. Sie werden ungefiltert mit Jobanfragen bombardiert und wenden sich genervt ab." Hier sieht Michael Page seine Chance.

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