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Karriereklüngel im Narrenkostüm

Seit 11.11 Uhr schunkeln in Deutschlands Karnevalshochburgen wieder die Jecken. Das gemeinsame Feiern dient aber nicht nur dem Vergnügen. Denn der Karneval ist ein Marktplatz  in mehrfacher Hinsicht.

Wenn Ralf Görres morgens zur Sparda-Bank West in Köln fährt, ist er stets akkurat gekleidet. In den nächsten Tagen wird der Vertriebsleiter der Bank jedoch nicht mehr mit Herr Görres angeredet, sondern nur noch mit Prinz Karneval Ralf III. Den Anzug tauscht er mit dem Narrenkostüm und schlüpft so in seine Rolle als Karnevalsprinz im so genannten Kölner Dreigestirn. Er ist damit höchster Repräsentant des rheinischen Karnevals.

Görres ist nicht die einzige Führungskraft, die sich in diesen Tagen in den Karnevalszelten tummelt. Es gehört zur Tradition der Kölner Karnevalsgesellschaften, dass sich dort einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik und Geschäftsleben treffen. Auffallend viele Selbstständige und Führungskräfte sitzen in den Vorständen der Karnevalsvereine.

Wie der Golfclub oder die Zigarrenraucherrunde bieten die Karnevalsgesellschaften eine Plattform, um berufliche Ziele zu verfolgen. Diejenigen, die ein Karrierenetzwerk aufbauen wollen, haben die günstige Gelegenheit, ein paar Unternehmer oder Führungskräfte in lockerer Atmosphäre, weit ab vom Büroleben kennenzulernen.

Der Karneval ist ein Marktplatz  in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist er für Hoteliers und Kneipiers der Stadt Köln, mit einem Umsatz von rund 460 Millionen Euro von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ein gigantisches Geschäft. Zum anderen ist es die ideale Kontaktbörse. So bescheinigt eine Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group zum Kölner Karneval der fünften Jahreszeit eine hervorgehobene Netzwerkfunktion. Der Karneval ist eine große Kontaktbörse auch für wirtschaftliche Belange, heißt es dort.

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Quelle: Handelsblatt