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Größter MetroPCS-Aktionär gegen Fusion mit T-Mobile USA

Ansicht einer Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarktes von oben (Symbolbild).
Ansicht einer Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarktes von oben (Symbolbild). © pixabay.com/CC0 © pixabay.com/CC0 www.pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Die geplante Fusion des US-Mobilfunkbetreibers MetroPCS mit der Telekom-Tochter T-Mobile USA stößt auf wachsenden Widerstand. Der größte Aktionär von MetroPCS, die Investmentgesellschaft Paulson & Co, kündigte am Donnerstag an, den Zusammenschluss ablehnen zu wollen. Besonders sauer stoßen der Gesellschaft die hohen Schulden von T-Mobile USA auf. Paulson hält 8,7 Prozent der Anteile an MetroPCS. Auch der Vermögensverwalter P. Schoenfeld, der 2,3 Prozent der MetroPCS-Aktien kontrolliert, ist gegen das Geschäft.

Für den 28. März ist eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt, auf der die MetroPSC-Anteilseigner das Geschäft absegnen müssen. Das höchste Firmengremium beschwor zuletzt die Aktionäre, der Fusion zuzustimmen. Die Kritiker der Fusion bemängeln neben der hohen Verschuldung zu geringe Anteile am gemeinsamen Unternehmen. Die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie), die auch eine milliardenschwere Finanzspritze zugesagt hat, soll 74 Prozent halten. MetroPCS-Aktien haben seit Ankündigung des Geschäft 20 Prozent an Wert verloren./enl

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Quelle: dpa-AFX