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EU-Staaten wollen Kapitallücken bei Banken national stopfen

Die wehende Flagge der EU.
Die wehende Flagge der EU. pixabay.com pixabay.com

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Bei den anstehenden Stresstests für Banken wollen die EU-Staaten auf nationaler Ebene Hilfen für Geldhäuser mit Kapitallücken bereithalten. Dazu haben sich die EU-Finanzminister am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung in Brüssel verpflichtet.

Die Mitgliedstaaten würden "spezifische und ehrgeizige Strategien" sicherstellen, heißt es darin. Die Minister unterstreichen in dem Text, dass zuerst die Anteilseigner einer Bank einspringen sollen, wenn diese in Schieflage gerät. Sollten die nationalen Hilfen nicht ausreichen, könnte als letztes Mittel Unterstützung von europäischer Ebene kommen - etwa vom Rettungsschirm ESM.

Die Europäische Zentralbank (EZB) will im Frühjahr rund 130 Großbanken in den Euroländern auf mögliche Risiken prüfen, bevor sie die Aufsicht über die Geldhäuser übernimmt. Als Datum für den Start der Bankenaufsicht nennt die Erklärung den 4. November 2014./mt/DP/jsl

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Quelle: dpa-AFX