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EU-'Hausbank' leiht zur Krisenbekämpfung mehr Geld aus

Ein Beratungsgespräch bei einer Bank. (Symbolbild)
Ein Beratungsgespräch bei einer Bank. (Symbolbild) © Ridofranz / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © Ridofranz / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Kampf gegen Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit nimmt die Europäische Investitionsbank (EIB) zusätzliche Milliardenbeträge in die Hand. "Die Bank der EU wird einen umfangreichen und spürbaren Beitrag zur Überwindung der aktuellen Krise leisten", sagte der Präsident der Bank, Werner Hoyer, am Donnerstag in Brüssel.

Die Bank mit Sitz in Luxemburg will bis 2015 zusätzliche Mittel von insgesamt 60 Milliarden Euro bereitstellen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und neue Jobs zu schaffen. Sie folgt damit einem Beschluss der EU-Staats- und Regierungschefs. Sie hatten im vergangenen Jahr beschlossen, das eingezahlte Kapital der EU-"Hausbank" um zehn Milliarden Euro aufzustocken, damit die Bank leistungsfähiger werden kann.

Das jährliche Finanzierungsvolumen soll laut Hoyer auf bis zu 70 Milliarden Euro im Jahr steigen. Der frühere Staatsminister im deutschen Außenamt sagte zu den Schwerpunkten: "Investitionen in Innovationen und Qualifizierungsmaßnahmen sind für die Produktivität in Europa von zentraler Bedeutung."

Im vergangenen Jahr vergab die EIB neue Darlehen von 52,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 44,8 Milliarden Euro auf EU-Staaten, der Rest auf Drittländer. Die EIB hat weiter Bestnoten bei den Ratingagenturen und nennt sich selbst die größte multilaterale Finanzierungsinstitution. Anteilseigner sind die 27 EU-Staaten./cb/DP/jkr

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Quelle: dpa-AFX