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EnBW und RWE führen Gespräche über Pumpspeicherwerk Atdorf

Ein Strommast (Symbolbild).
Ein Strommast (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

ATDORF/KARLSRUHE/ESSEN (dpa-AFX) - Die Zukunft des Pumpspeicherwerks im südbadischen Atdorf ist weiter ungewiss. Derzeit sei man in Diskussionen mit dem Essener Energiekonzern RWE, sagte EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer am Dienstag in Karlsruhe. Die EnBW stehe aber nicht unter Zeitdruck.

Das Speicherkraftwerk mit einer Leistung von 1400 Megawatt soll bis 2022 in Betrieb genommen werden. EnBW und RWE sind zu gleichen Teilen an der Schluchseewerk AG beteiligt. Im September hatte die "Badische Zeitung" berichtet, dass die RWE aus dem Milliardenprojekt aussteigen will, weil es nach den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht lohnt. Was dies für das von Umweltschützern bekämpfte Projekt im Südschwarzwald bedeuten würde, ist unklar.

"Es gibt unterschiedliche Auffassungen über die künftige Wirtschaftlichkeit", bestätigte ein EnBW-Sprecher. Das angestoßene Genehmigungsverfahren werde aber unvermindert weiter getrieben. Ziel der Gespräche sei es, eine Lösung zu finden, "die die Zukunft für Atdorf offen hält", sagte ein RWE-Sprecher über die laufenden Gesprächen zwischen den beiden Vertragspartner./ang/DP/kja

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Quelle: dpa-AFX