Ad hoc-Mitteilungen

Ein neuer Chef für Puma - oder doch nicht?

Der Sportartikelhersteller hat angeblich einen Nachfolger für den geschassten Vorstandschef Koch gefunden, so ein Medienbericht. Der Pandora-Chef Björn Gulden soll es angeblich machen. Der dementierte aber jetzt.

Den freiwerdenden Chefsessel beim Sportartikelhersteller Puma (Puma Aktie) wird nach Informationen des Manager-Magazins der Norweger Björn Gulden übernehmen. Gulden habe offenbar bereits einen Vertrag mit der weltweiten Nummer drei der Branche unterzeichnet, heißt es unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise am Montag in seiner Online-Ausgabe.

Puma selbst wollte zu der Personalie keine Stellung nehmen. Auch der französische Luxusgüterkonzern PPR, der als Mehrheitseigentümer den Verwaltungsrat der Puma SE kontrolliert, äußerte sich nicht. Der Prozess dauere noch an, hieß es in Paris.

Dafür gab es jetzt von dänischen Schmuckherstellers Pandora ein Dementi zu Guldens Wechsel zu dem fränkischen Sportausrüster. Der Bericht sei falsch, sagte ein Pandora-Sprecher in Kopenhagen. Gulden selbst äußerte sich ebenfalls bei der Vorlage der Jahresbilanz von Pandora: "Ich bin froh und stolz, Chef von Pandora zu sein. Ich denke, das ist alles, was ich dazu zu sagen habe", so Gulden. Auf die Frage, ob Berichte über einen Wechsel an die Spitze von Puma unwahr seien, antwortete er: "Ja."

Gulden ist an Pumas Sitz in Herzogenaurach kein Unbekannter: Der Norweger war bereits in den Neunzigern acht Jahre lang Manager beim Lokalrivalen Adidas (adidas Aktie), dessen Sprung an die Börse er damals mit vorbereitete. Fußball spielte er in seinem Heimatland und beim 1. FC Nürnberg. Bevor Gulden vor knapp einem Jahr zu Pandora wechselte, leitete er die US-Tochter der deutschen Schuhhandelskette Deichmann.

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