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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Kaum verändert erwartet

Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Nach dem zweiten schwachen Tag dieser Woche dürfte der Dax am Donnerstag zunächst kaum verändert starten. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex fünf Punkte höher bei 7.586 Punkten. Im bisherigen Wochenverlauf rutschte der Dax bislang um mehr als drei Prozent ins Minus. Vor der Leitzinsentscheidung mit nachfolgender Pressekonferenz der EZB seien die Anlieger vorsichtig, zumal die Krise in Euroland wieder in den Fokus gerückt ist, so Marktstratege Stan Shamu von IG. So kommen auch von den Märkten in Asien kaum stärkere Impulse, gleiches gilt für die Wall Street. Der Future auf den Dow Jones Industrial rückte seit Xetra-Schluss nur einige Punkte vor. Experten erwarten von der EZB zunächst keine Änderung der Geldpolitik. Sie sind sich aber uneinig, ob die Zeichen eher auf Ausstieg aus der Krisenpolitik oder sogar einer Ausweitung stehen. Daneben dürften einige Zahlen für Bewegung sorgen. Im Dax berichten die tags zuvor gegen den Trend starken Daimler (Daimler Aktie) sowie HeidelCement. Für die Banken sind die Ergebnisse der Credit Suisse zu beachten.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Die US-Börsen haben am Mittwoch ihr Schlussniveau vom Vortag verteidigt. Gute Unternehmensdaten aus den USA hätten den Belastungsfaktor Europa ausgeglichen, sagten Händler. Der anhaltend positive Verlauf der Berichtssaison in den USA mit überwiegend besser als erwarteten Quartalszahlen hätten die europäischen Störfeuer schließlich wettmachen können, sagten Börsianer. Mögliche Regierungswechsel in Spanien und Italien nach den Wahlen stellten den jeweiligen Reformkurs in Frage und das habe erneut Unruhe vor allem in die europäischen Märkte gebracht. Vor dem morgigen Start des EU-Gipfels machten sich somit neuerliche Sorgen um die Schuldenkrise breit. Zudem gerate bereits die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an diesem Donnerstag in den Blick, auch wenn die geldpolitischen Entscheidungen der EZB wenig Neues versprächen.

JAPAN: - ÜBERWIEGEND VERLUSTE - Die meisten Börsen Asiens haben am Donnerstag fallende Notierungen verzeichnet. In Tokio wurde der Nikkei vor allem durch einen schwächeren Yen belastet. Zudem seien die Märkte nach den jüngsten Kursgewinnen reif für eine Korrektur, kommentierte ein Investmentmanager.

^ DAX 7.581,18 -1,09% XDAX 7.594,58 -0,78% EuroSTOXX 50 2.617,35 -1,28% Stoxx50 2.604,62 -0,47%

DJIA 13.986,52 +0,05% S&P 500 1.512,12 +0,05% NASDAQ 100 2.746,35 -0,31%

Nikkei 11.357,07 -0,93% °


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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - NOTENBANKEN IM FOKUS - Am deutschen Anleihemarkt steht der Donnerstag ganz im Zeichen wichtiger Notenbanken. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England werden ihre neuen Entscheidungen bekanntgeben. In Großbritannien wird zudem der künftige Notenbankchef Mark Carney dem Finanzausschuss Rede und Antwort stehen. Fundamental dürften neue Produktionszahlen aus der deutschen Industrie starkes Interesse auf sich ziehen. Am Primärmarkt versteigern Spanien und Frankreich langlaufende Anleihen. Die Vorgaben vom US-Rentenmarkt und den asiatischen Aktienmärkten lassen auf eine knapp Eröffnung der Bundesanleihen schließen.

^ Bund-Future 142,55 0,21% T-Note-Future 131,58 -0,04% T-Bond-Future 143,53 -0,07% °

DEVISEN: - EURO ZULETZT ETWAS ERHOLT - Der Euro hat sich am Donnerstag im asiatischen Handel zuletzt wieder etwas erholt. Der Markt warte gespannt auf die Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi am Nachmittag nach dem heutigen Zinsentscheid. Zuletzt stand der Euro bei 1,3527 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3517 (Dienstag: 1,3537) Dollar (Dollarkurs) festgelegt. Der Yen machte gegenüber der US-Währung etwas Boden gut, nachdem er am Vortag auf den tiefsten stand seit Mai 2010 gefallen war.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,3535 +0,13% USD/Yen 93,61 -0,01% Euro/Yen 126,81 +0,20% °

ROHÖL - PREISE LEGEN MODERAT ZU - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Gewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Nach einem sehr schwankungsanfälligen Handel hatten die Ölpreise am Mittwoch leicht im Plus geschlossen. Unter Händlern gilt die Tendenz der Aktienmärkte derzeit als treibender Faktor. Am Donnerstag rücken die Notenbanken in den Fokus. Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England werden ihre neuen Entscheidungen bekanntgeben. Ins Rampenlicht rückt zudem der künftige Chef der britischen Notenbank, Mark Carney, der dem Finanzausschuss Rede und Antwort stehen wird.

Brent 116,90 +0,17 USD (7:15 Uhr)


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/rum

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Quelle: dpa-AFX