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Devisen: Euro nach enttäuschenden Konjunkturdaten leicht unter Druck

Banknoten verschiedener Währungen (Symbolbild).
Banknoten verschiedener Währungen (Symbolbild). pexels.com pexels.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag leicht gesunken. Schwächer als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone setzten die Gemeinschaftswährung unter Druck. Am Vormittag wurde der Euro bei 1,1357 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1367 Dollar (Dollarkurs) festgesetzt.

Zum Jahresauftakt hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone überraschend weiter eingetrübt. Ein vom britischen Forschungsunternehmen Markit ermittelter Stimmungsindikator rutschte im Januar auf den tiefsten Stand seit Sommer 2013. Nach Einschätzung von Ökonomen bleiben die Aussichten für die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone getrübt. "Es zeichnet sich eine nur schwache Dynamik ab", sagte Experte Patrick Boldt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Im weiteren Handelsverlauf rückt die Geldpolitik in der Eurozone stärker in den Fokus. Am frühen Nachmittag wird die EZB ihre neuen geldpolitischen Beschlüsse bekannt geben. Allgemein wird damit gerechnet, dass die Notenbank keine wesentlichen Weichenstellungen vornehmen wird. Besonders im Fokus steht die Frage, wie EZB-Präsident Mario Draghi die weitere konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone auf der Presskonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung einschätzen wird./jkr/bgf/fba

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Quelle: dpa-AFX