Ad hoc-Mitteilungen

Das nächste Sparprogramm einer Großbank

Die französische Großbank Société Générale (Société Générale Aktie) hat in den letzten drei Monaten des Jahres 2012 mehr Verlust gemacht als erwartet worden war. In den kommenden drei Jahren sollen daher die Kosten gesenkt werden.

Die französische Bank Société Générale hat im vierten Quartal angesichts der Schwäche in der Euro-Zone einen Verlust verbucht und kündigt nun weitere Kosteneinsparungen in den nächsten drei Jahren an. Der Nettoverlust lag in den letzten drei Monaten 2012 bei 476 Millionen Euro, wie die zweitgrößte Bank Frankreichs am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Verlust von 237 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr hatte Société Générale noch 100 Millionen Euro Gewinn erzielt.

Für das Gesamtjahr meldete die Bank einen Gewinn in Höhe von 774 Millionen Euro nach 2,39 Milliarden Euro im Jahr 2011. Operativ gab es Hoffnungszeichen. So stieg der Gewinn im Investment-Banking deutlich. Zudem ist dort der Abbau von Risiken abgeschlossen.

Die Société Générale musste insgesamt 392 Millionen Euro auf Firmenwerte abschreiben - der Großteil davon geht auf den Derivatebroker Newedge Group zurück. Der BNP-Paribas-Konkurrent musste außerdem 300 Millionen Euro für mögliche Zahlungen in offenen Rechtsfällen beiseite legen.

Zudem belastete wie bei vielen Großbanken die Neubewertung von eigenen Schulden das Ergebnis. Dieser Effekt wirkt sich in operativ besseren Zeiten für die Banken negativ aus, in schlechteren wie vor einem Jahr schönt er die Bilanz. Bei der Bank führte dieser Effekt im vierten Quartal zu einer Belastung von 686 Millionen Euro.

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Quelle: Handelsblatt