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Brüssel will Bestimmungen für CO2-Handel im Luftverkehr verlängern

Das Atomium im belgischen Brüssel.
Das Atomium im belgischen Brüssel. pixabay.com pixabay.com

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Fluggesellschaften sollen nach dem Willen der EU-Kommission auch weiterhin nur für Strecken innerhalb Europas Klimaabgaben zahlen müssen. Das bestehende Emissionshandelsystem (ETS) solle verlängert werden, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Dabei können Unternehmen Zertifikate zum CO2-Ausstoß kaufen und verkaufen. Durch den Handel sollen die Firmen angeregt werden, klimaschädliche Treibhausgase zu verringern.

Die von 2013 bis 2016 im Europäischen Wirtschaftsraum geltende Regelung läuft nun aus. Demnach müssten Fluggesellschaften eigentlich auch für den europäischen Teil von Interkontinentalflügen - und nicht nur zwischen zwei europäischen Flughäfen - Abgaben zahlen.

Die EU-Kommission will dies jedoch verhindern, weil eine derartige Regelung bereits vor einigen Jahren zu Streit unter anderem mit den USA geführt hatte. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssten dem Vorschlag noch zustimmen.

Nach Angaben der Kommission trägt der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in der Luftfahrt drei Prozent zum globalen CO2-Ausstoß bei. Schätzungen zufolge dürfte er in den kommenden Jahren jedoch deutlich zunehmen./asa/DP/stb

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Quelle: dpa-AFX