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Alzchem sagt Börsengang ab

Die bayerische Spezialchemiefirma AlzChem geht vorerst nicht an die Börse. Es hatte sich abgezeichnet, dass nicht genügend Investoren zugreifen wollten. Ein neuer Anlauf zu einem späteren Zeitpunkt werde geprüft.

Die bayerische Spezialchemiefirma AlzChem geht vorerst nicht an die Börse. Das Unternehmen aus Trostberg legte am Dienstag seine Pläne auf Eis, nachdem sich abzeichnete, dass nicht genügend Investoren innerhalb der Preisspanne bei Alzchem-Aktien zugreifen wollten. Die Zeichnungsfrist sollte am Mittwoch ablaufen. Das Unternehmen prüfe nun „alternative Finanzierungsmöglichkeiten“, erklärte Vorstandschef Ulli Seibel. AlzChem wollte den Erlös des Börsengangs unter anderem für den Ausbau der Produktion des Hühnerfutter-Zusatzstoffs Creamino verwenden. Ein neuer Anlauf an die Börse zu einem späteren Zeitpunkt werde geprüft.

AlzChem wäre der erste Börsengang dieses Jahres in Frankfurt gewesen. Das Unternehmen - ein Teil der früheren SKW Trostberg - wollte damit bis zu 219 Millionen Euro einsammeln. Der Großteil davon - bis zu 165 Millionen Euro - sollte aber an die Altaktionäre um die Finanzinvestoren Peter Löw und Martin Vorderwülbecke gehen. Sie hatten AlzChem 2009 für 79 Millionen Euro von Evonik gekauft. Bei dem Börsengang hatte sie sich eine Bewertung von bis zu 350 Millionen Euro vorgestellt. AlzChem ist bisher vor allem als Dünger-Produzent ("Perlka") bekannt, will aber verstärkt ins Geschäft mit Tierfutter- und Nahrungsmittel-Zusatzstoffen vordringen.

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Quelle: Handelsblatt