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Aktien Frankfurt: Überwiegend freundlich - Händler: Keine starken Impulse

Eingang der Frankfurter Börse.
Eingang der Frankfurter Börse. © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images © Nikada/iStock Unreleased / Getty Images Plus/Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem insgesamt eher impulslosen Handel haben sich die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Montag nur wenig von der Stelle bewegt. Der Dax zeigte sich mit einem Plus von 0,21 Prozent auf 7.609,53 Punkte eher antriebsarm. Der MDax rückte um 0,15 Prozent auf 12.984,32 Punkte vor, und der TecDax verzeichnete zuletzt ein Minus von 0,22 Prozent auf 897,58 Punkten. "Es gibt nur wenig Impulse", fasste Händler Niklas Breckling von der Schnigge Wertpapierhandelsbank das Marktgeschehen zusammen. Seiner Meinung nach ist die jüngste Korrektur aber noch nicht ganz abgeschlossen. Sie könnte den Markt noch bis auf 7.300 Punkte drücken.

Das G20-Treffen am Wochenende habe sich kaum als Treiber erwiesen, so Breckling. Für Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital liefert der Mangel an bewegenden Wirtschaftsdaten vielen Marktteilnehmern eine gute Entschuldigung, sich an die Seitenlinie zu begeben und dem Geschehen eher passiv zuzuschauen.

KABEL DEUTSCHLAND PROFITIEREN WEITER VON ÜBERNAHMESPEKULATIONEN

Im Nachmittagshandel kam vor allem in die Metro-Aktien noch etwas Bewegung. Die Aktien verringerten ihr früheres Plus von mehr als einem auf zuletzt 0,27 Prozent. Der Mitbegründer des größten deutschen Handelskonzerns, Otto Beisheim, ist tot. Der 89-Jährige sei am Montagmorgen in seinem Haus in Rottach-Egern am Tegernsee tot aufgefunden worden, teilte die Agentur Brunswick als Vertreter des Familienbüros der Otto Beisheim Gruppe mit. Bei der Gruppe wird auch weiterhin der Anteil der Metro (Metro Aktie) von zuletzt knapp zehn Prozent liegen. Aktienverkäufe seien nicht geplant, sagte eine Sprecherin.

Ihr Kursplus verteidigen konnten die Aktien von Kabel Deutschland, die am frühen Nachmittag noch immer um annähernd vier Prozent zulegten. Erneute Spekulationen um Übernahmepläne von Vodafone sorgten für Fantasie. Der britische Mobilfunkanbieter könnte Kreisen zufolge bereits in dieser Woche mit dem Kabelnetzbetreiber über dessen Übernahme sprechen, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet.

Die Aktien der beiden Fluggesellschaften Lufthansa (Lufthansa Aktie) und Air Berlin profitierten von einer Branchenstudie der Deutschen Bank. Die Aktien der zweitgrößten deutschen Airline waren mit einem Kurssprung von mehr als neun Prozent der mit Abstand größte Gewinner im SDax. Bei den beiden Autobauern Daimler (Daimler Aktie) und BMW sorgte eine Studie der UBS für deutlich gegensätzliche Kursreaktionen von plus 1,41 und minus 0,53 Prozent. In dem Index der kleineren deutschen Unternehmen verteuerten sich die Aktien von Bertrandt nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um mehr als ein Prozent./rum/ajx

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Quelle: dpa-AFX