Aktien Frankfurt Eröffnung: Zurückhaltung nach Querelen in US-Regierung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch zunächst zurückhaltend agiert. Die überraschende Entlassung von US-Außenminister Rex Tillerson durch Präsident Donald Trump am Dienstag wirkt nach. An der Wall Street ging es im späten Handel abwärts und auch in Fernost reagierten die Börsen mit Abschlägen auf die Nachricht.

Der Dax stand kurz nach dem Börsenstart 0,03 Prozent höher bei 12 225,27 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 0,37 Prozent auf 25769,93 Punkte runter. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,04 Prozent auf 2695,35 Zähler vor unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab leicht nach. Seitens der Konjunktur dürften am Nachmittag Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze aus den USA das Interesse auf sich ziehen.

Die kurzfristig wohl wichtigste Marke für den Leitindex dürfte das Tief vom Montag vergangener Woche bei 11 831 Punkten sein. Kurse darunter bedeuten neue Tiefstände seit mehr als einem Jahr. Das Geschehen in den obersten Rängen der US-Administration werde an den Märkten immer mehr als Chaos wahrgenommen, schrieb Michael McCarthy vom Broker CMC Markets. Der Abgabedruck für den Dax nehme wieder zu, hieß es von der Helaba. Es drohe ein deutlicher Rutsch unter die zuletzt mehrfach umkämpfte Marke von 12 000 Punkten./ajx/das

Quelle: dpa-AFX