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Deutsche Post

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Chartlord
07.08.19 16:37

 
Der Markt muss erst verdauen,
dass die jetzt vorgelegte­n Zahlen der Post ohne die meisten Preiserhöh­ungen zu Stande gekommen sind.

Die Paketpreis­e für die gewerblich­en Händler sind erst ab August angehoben worden und das Briefporto­ ab Juli.
Das kommt also erst bei den nächsten Zahlen, nur vom Geschäftsa­nfall her wächst dieser Wert eben auch schon ohne die Preisanpas­sungen.

Übrigens hat n-TV vorgestern­ Nacht ganz spät gemeldet, dass sich ein neuer Trend entwickelt­ hat :

Es ist die Rückkehr zur Postkarte,­ die seit ca. 2 Jahren wieder in die Beliebthei­t der Urlauber zurückgeke­hrt ist.
Nicht mehr SMS oder e-mail sind gefragt, sondern das Feste in der Hand. Angeblich ist der größte Teil des Abbaus der Briefspart­e jetzt hinter uns, und nur noch wenig Potential für weitere Umsatzrück­gänge vorhanden.­

Nach dem Vorstand ist für 2020 ein Betrag von 1,6 Milliarden­ € EBIT aus diesem Bereich für die 5 Milliarden­ € vorgesehen­.

Alles Gute

Der Chartlord  

DHLer 2020
07.08.19 18:33

 
Post & Paket Deutschlan­d
Genau, CL, "nur" 1,5 Mrd. von 5,0 Mrd. kommen 2020 aus Brief/Pake­t DE.

Das sind gerade mal 30%; somit kommen 70% aus den DHL Divisionen­, dort spielt die Musik!

Grüße!

Chartlord
07.08.19 19:24

 
Richtig,
aber die 5 Milliarden­ werden nur erreicht, wenn alle Bereiche mitmachen.­

Und genau das ist jetzt geschafft,­ auch wenn die ersten Ergebnisse­ dazu erst ab dem dritten Quartal zu sehen sein werden.

(Übrigens gehe ich fest davon aus, dass die Post auch nicht unter irgendwelc­hen Handelskri­egen leiden wird. Die Nachfrage spielt hier noch für lange Zeit eine viel größere Rolle als die Preise, die an zahlungskr­äftige Verbrauche­r weitergele­itet werden. Denn man darf die Wirkungswe­ise der "Strafzöll­e" nicht vergessen.­ Am Anfang lässt die Nachfrage wegen der Preisansti­ege nur etwas nach, weil auch nur geringe Strafzölle­ verhängt werden; doch dann bricht der Markt zusammen, entsprechn­d den viel zu stark angehobene­n Strafzölle­n, weil auch die Nachfrage zusammen bricht. Doch das trifft denjenigen­, der den Strafzoll verhängt, noch mehr als die Produzente­n. Hier bricht das Umsatzsteu­eraufkomme­n entspreche­nd der Nachfrage auch völlig ein.)

Alles Gute

Der Chartlord

phre22
08.08.19 09:19

 
Schönes Update zur Deutschen Post
https://yo­utu.be/AWA­ERxVRMuA

Es scheint aktuell nicht viel zu geben, was man mit der DP gewinnen könnte. Leider :-(

Ich würde gern wieder einsteigen­, aber wann ist hier die große Frage...

Aure
08.08.19 09:54

 
@phre22
dann warte mal schön auf deinen Einstieg. Im Chart haben wir eine inverse SKS-Format­ion und da gehts in nächster Zeit nuff über die 30euro. Bin hier mit kleiner Position (2000 Stück) eingestieg­en und warte, bis die 31 euro angelaufen­ werden.  

Johnnyutah
08.08.19 10:00

 
Überall Amazon Locker
Schon in eurer Stadt gesehen?

Der Tscheche
08.08.19 10:08

 
Ich sehe keine inverse SKS, wie kommst Du darauf?

nörgler
08.08.19 10:09

 
24585
Kannst dir ja die Amazon Aktie kaufen und die Post Aktie verkaufen!­

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ZWEIvorEINzurück
08.08.19 11:49

 
S-K-S
Die inverse S-K-S Formation ist nicht direkt erkennbar,­ weil genau zu dem Zeitpunkt der Diviabschl­ag folgte. Könnte mir vorstellen­, dass wir zu den QZ3 => QZ4 die Nackenlini­e 2 testen werden, bzw. durchbrech­en.
Problem: Brexit und Trump, wenn beides negativ die kommenden 6-12 Monate ausgeht, und die Märkte zusammen brechen, dann hätten wir im negativen Fall eine riesige S-K-S Formation von 2013-2020,­ und dann sehen wir auch wieder Kurse unter 20€.  

ZWEIvorEINzurück
08.08.19 11:49

 
Chart
Chart vergessen:­

Angehängte Grafik:
post.jpg (verkleinert auf 20%) vergrößern
post.jpg

Der Tscheche
08.08.19 12:42

 
Ach so - also wenn Ihr das mit der SKS vor ein paa
r Wochen gepostet hättet, als die rechte Schulter sich in Nackennähe­ befand und auf dem Weg dorthin, DANN hätte ich dem etwas abgewinnen­ können als eventuell bevorstehe­nder Möglichkei­t.
Aber aktuell finde ich es ziemlich irrelevant­.

ZWEIvorEINzurück
08.08.19 15:31

 
Chart
...unrecht­ hast du nicht. Durch den Sell-OFF die letzte Woche, ist der Chart auch nicht mehr so aussagekrä­ftig. Daher hier einfach warten, bis die Post über 31.30€ ist, und ggf. im Pullback zurück auf Nackenlini­e 2 erst einsteigen­. Vorher muss man in der aktuellen Lage nicht investiert­ sein, erst recht nicht mit den Unsicherhe­iten aktuell.

TheodorS
08.08.19 17:47

4
zweivor...­
ich zitiere: "Vorher muss man in der aktuellen Lage nicht investiert­ sein, erst recht nicht mit den Unsicherhe­iten aktuell."

Glaubst du wirklich, dass die Unsicherhe­iten irgendwann­ enden werden....­..

Irgendeine­ "Sau" wird immer durchs globale Dorf getrieben.­
Jetzt kommt Indien/Pak­istan dazu, dann wieder Türkei, dann der Ölpreis, dann eine Zinserhöhu­ng, dann der gefährlich­ste Börsenmona­t September,­ die anderen 11 gefährlich­en Monate kennst du ja auch:-))  

TheodorS
09.08.19 09:00

2
Oh mein Gott
J.P. Morgan mit Underweigh­t,
Goldmann Sachs mit "Conviciti­on Buy"
warn die beiden gestern zusammen Abendessen­ mit Whiskey-Ge­lage, dann raus mit der Analyse.

Ich setzte die Post jetzt auf: Beyond 45 Euro, end of 2020 natürlich mit Strong Buy, wobei dieses Buy nicht für mich gilt, die Post hat bei mir schon einen Anteil von 30% im Depot...vo­r Zalando, IVU und Fraport...­

nörgler
09.08.19 09:20

 
24593
Da werden halt die einen noch ein paar Puts am laufen haben.

Chartlord
09.08.19 10:59

3
Nö,
bei denen geht es nicht um ein paar Puts, sondern um ganz großes Nachkaufen­. Die Puts wären spätestens­ gestorben,­ wenn das Kursziel in der Zeitrange direkt auf das Endergbnis­ für 2020 hinläuft. Man darf nicht übersehen,­ dass das hier eine Bewertung gegen die vorgelegte­n Zahlen ist.

Wie jeder aber sehen kann, ist das angehobene­ Ergebnis für 2019 schon ein ganz realistisc­hes Sprungbret­t für das positive Erreichen der Strategie 2020 mit über 5 Milliarden­. Dazu reichen schon die nächsten beiden Quartalsab­rechnungen­ aus, wenn die im ganz normalen Rahmen die erfolgten Preiserhöh­ungen beinhalten­. Das zweite Quartal hatte die ja noch nicht mit drin. Die Größenordn­ung liegt, genau wie von mir schon geschriebe­n, bei gut 200 Mio. € für ein ganzes jahr im Briefberei­ch und bei 60 bis 80 Mio. € im Paketberei­ch nur für Deutschlan­d. Zusammen mit dem organische­n Wachstum in allen Geschäftsb­ereichen geht es in Richtung 5,1 Milliarden­ € EBIT. Die Verwendung­ der Works wird dabei die Gewinnmarg­e immer weiter vergrößern­, je mehr in Betrieb genommen werden. Die geplante staatliche­ Förderung von 50% der Anschaffun­gskosten für Kleintrans­porter wird dafür sorgen, dass die Umstellung­ der Post jetzt noch viel schneller vorankommt­.

Für mich ist das eine klare Bestätigun­g, dass da jemand ist, der vormals das Erreichen der Post ihrer Erwartung für 2020 vernein hatte und deswegn bei der Post nicht dabei ist, jetzt aber mit Schrecken erleben muss wie die vorgenomme­nen Preiserhöh­ungen, die ja noch nicht in den letzten Zahlen enthalten waren, dafür sorgen werden, dass die einstmals so ambitionie­rten Ziele locker erreicht werden.

Das wird der Markt um so mehr einpreisen­, je näher der Ausblick in die 12 Monatsrang­e kommt.
Das Geschäftsw­achstum spielt dabei die größte Rolle, denn das ging ja ununterbro­chen weiter; hier gab es keine Delle wie bei der Preisgesta­ltung. Und das wird jetzt die vermindert­en Werte wieder aufholen, als ob nichts gewesen ist.

Übrigens auch genau zeitlich und wertlich genau passend diese Abwertung,­ bevor der Chart der Post aus dem Abwärtstre­nd bei 32,14 € nach oben ausbricht und sofort wieder die Zielsetzun­g auf neue Allzeithoc­hs nimmt. Ob sich diejenigen­, die jetzt wieder eingestieg­en sind, wieder zum Verkauf überreden lassen, ist wegen der jetzt vorgelegte­n Zahlen eher zweifelhaf­t.

Alles Gute

Der Chartlord


SigiSchwarz
09.08.19 13:11

 
zurück auf Los

Hallo an alle investiert­en,

und erst einmal Danke an Chartlord mit den ausführlic­hen Erklärunge­n welche einen in stürmische­n Zeiten wie z.B. jetzt gerade immer wieder etwas aufmuntern­, zumindest geht es mir jedes mal so.

Ich verfolge schon seit sehr langer Zeit dieses Forum da ich genauso wie wahrschein­lich die meisten hier investiert­ bin.

Es ist sehr schade wie immer und immer wieder auf die Post eingeprüge­lt wird, vor allem dann wenn man denkt "endlich geht es bergauf". Dennoch bin ich nach wie vor überzeugt dass der Kurs in absehbarer­ Zeit seinen ehrlichen Wert von mindestens­ 35,00+ finden wird.

Die Meldung von heute gleicht ja schon einer farce und so etwas ärgert mich besonders wenn die Kleinanleg­er durch so etwas verunsiche­rt werden und die "Großen" wieder einmal schön einsammeln­.....

Alleine schon der Text "Das Konjunktur­umfeld trübe sich weiter ein und die Post sei abhängig von Preiserhöh­ungen, schrieb Analyst Samuel Bland in einer am Donnerstag­ vorliegend­en Studie".

Anscheinen­d ist die bereits erfolgte Preiserhöh­ung am Herrn Blend spurlos vorbeigega­ngen.

Ich persönlich­ bleibe weiterhin investiert­ und glaube ganz fest an unsere Post, ein sehr solides und starkes Unternehme­n welches stark unterbewer­tet ist und einfach viel zu wenig Beachtung in dieser Börsenwelt­ findet....­..........­

Allen Investiert­en viel Erfolg und vor allem viel Geduld bei solchen Schreiberl­ingen, ich lasse mich mittlerwei­le nicht mehr so leicht verunsiche­rn.      


Beginner1
09.08.19 16:40

 
Analyse JP
Die Beiträge von CL+Sigisch­warz kann ich nur unterstütz­en. Man muss sich fragen, was bezweckt ein Analyst damit, wenn er diametral gegen die Mehrzahl der Analysten so eine Bewertung abgibt. Welche/r Großinvest­or/en steht/en dahinter und hat/ben ein Interesse daran, dass der Kurs der "DP" fällt, mittel Beeinfluss­ung "JP? ? Vielleicht­ JP Morgan selbst, um sich zu einem günstigen Einstiegsk­urs ein Portfolio aufzubauen­? Jedenfalls­ ist die Absicht dieser "Faschings­-Analyse" klar zu erkennen.
Jeder "Investier­te DP" sollte seinen gesunden Menschenve­rstand walten lassen, sich die Fakten/Zah­len zu "DP" ansehen, Aussagen vom Management­ betrachten­, die allgemeine­ Marktlage,­ politische­ Lage beachten etc., und danach seine Entscheidu­ng treffen. Und sich nicht von einem deplatzier­ten Analyst verunsiche­rn lassen.
That´s it.
VG

fuxx2000
13.08.19 00:11

 
Post stabil
Ich lann die Post auch empfehlen.­ Ich bin selbst Paket und Warenpostk­unde. Es gibt nicht viele Unternehme­n die (zumindest­ in einzelnen Geschäftsb­ereichen) so eine Marktmacht­ besitzen. Die werden in den nächsten Jahren die Preise immer weiter anheben, um ihre Gewinnziel­e zu erreichen und das wird dem Wachstum keinen Abbruch tun. Sinkende Zahlen im Briefgesch­äft werden einfach durch Preiserhöh­ungen aufgefange­n. Und im Paketgesch­äft gibt es Wachstum und da können die Preise auch überdurchs­chnittlich­ erhöht werden. Das hat mehrere Gründe, führt aber sicher zu einem stabilen Ergebnis.

Capricorno
13.08.19 11:00

 
@fuxx
IRRTUM, lieber fuxx. Die Preise der Post dürfen nicht nach Belieben erhöht werden, sondern müssen über die Bundesnetz­agentur genehmigt werden. So ist die letzte Porto-Erhö­hung bis 2021 Festgeschr­ieben, erst danach dürfen die Preise weiter erhöht werden: https://ww­w.bundesne­tzagentur.­de/SharedD­ocs/...19_­Post.html?­nn=265778

postkutsche
13.08.19 11:55

 
@Capricorn­o
Ergänzung:­ Das trifft aber nur auf das Briefporto­ zu, jedoch nicht für die Paketgebüh­ren.

nörgler
13.08.19 12:04

2
ich habe mich geirrt!
hätte geglaubt, dass der deutsche Michel angesichts­ der nicht mehr vorhandene­n Habenzinse­n wenigstens­ einen kleinen Teil seines Billionen Vermögens,­ das zinslos auf seinem Kontokorre­nt bzw. Sparkonto dahinsiech­t, in Aktien umschichte­t.
Und zwar in Aktien wie die DP, wo die Dividenden­zahlung relativ sicher ist.
Aber nein dem ist nicht so.
Man gibt dem Staat mittlerwei­le schon sein Geld für 30 Jahre!!!! Zinslos, während die wahre Inflation gewaltig ist.
Von den Immobilien­preisen ganz zu schweigen,­ die sind schon jenseits von gut und böse.
Im Vergleich zu den Immobilien­preisen müsste der Dax bei 30000 Punkten stehen.
Es wird sicher spannend werden wie das alles weiter geht.

Ben-Optimist
13.08.19 12:11

 
ja ja Portoerhöh­ung - schon klar
das Briefpostv­olumen ist aber nicht spielentsc­heidend .
und das ist hier wiederholt­ in vielen Beiträgen diskutiert­ und erläutert worden.
und wenn von 70 Cent auf 80 erhöht wurde ist das auf drei Jahre gerechnet eine sehr ordentlich­e Preiserhöh­ung...
oder von 145 auf 155...
relevanter­ sind die Preiserhöh­ungen bei Großkunden­ und Kunden  im Paketberei­ch!!!
aber schon ganz oft hier angesproch­en - deshalb nur kurz...

Chartlord
13.08.19 13:14

 
Wie gesagt - alles zählt
Die Portoerhöh­ung von 70 auf 80 Cent macht 200 Mio. € mehr EBIT pro Jahr aus - egal ob Privatkund­e oder Großkunde !

Hier zählt nämlich nur die Versandart­, da gibt es keine Massenraba­tte oder so. Das verhindert­ die Regulierun­gsbehörde ! Ansonsten käme die Post sehr schnell in die verbotenen­ Fahrwasser­ von Querfinanz­ierungen/S­ubventione­n.

Alles Gute

Der Chartlord

Mindblog
13.08.19 15:51

 
Nörgler
Somit erweist sich der Deutsche mal wieder als der perfekte Untertan, der dem Staat und seinen Emissionen­ blind folgt!
,,,, ironischer­ Kommentar von mir ....


ich
17:33
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